Seine Flughafenfeuerwehr helfe derzeit beim Schneeräumen auf Dächern in Traunstein, teilte der Flughafen München am Freitag mit. Dort war wegen der Gefahr des Einstürzens von Dächern sogar Katastrophenalarm ausgelöst worden. Über das Landratsamt Freising kam der Hilferuf auch zur Feuerwehr des Münchner Flughafens. Daraufhin machten sich acht Mann vom Airport auf den Weg.
Schneewehen und Eisschollen ragten über die Dächer der Sparkasse in der Altstadt, des Amtsgerichtes, einer Schule, einer Turnhalle und einer Kirche hinaus. Die Aufgabe bestand darin, zusammen mit anderen Einsatzkräften die Dächer abzuräumen, damit niemand durch herunterfallenden Schnee verletzt werden kann. Für die exponierten Einsatzorte wurde die Flughafenfeuerwehr gebraucht, weil die eingesetzten Kräfte über eine spezielle Ausbildung für die dort erforderlichen Sicherungsmaßnahmen verfügen.
Neben den örtlichen Feuerwehren und Helfern war auch die Bundeswehr mit Gebirgsjägern, Kettenfahrzeugen und Hubschraubern eingesprungen, um zeitweise abgeschnittene Gemeinden zu versorgen, die Lawinengefahr zu senken und um Schnee zu räumen. Die Lage beginnt sich nach den ungewöhnlich starken Schneefällen mit höchster Lawinengefahr derzeit wieder zu entspannen.