Als erste Amtshandlung schaltet der A319-Kapitän von Drukair auf dem Weg nach Paro noch vor dem Landeanflug das Bodenannäherungs-Warnsystem (GPWS) ab. Dessen hier im Hochgebirge unvermeidliche Dauer-Warnungen: "Terrain! Terrain! Pull up!" würden nur stören – und jetzt ist höchste Konzentration gefragt. Aus Reiseflughöhe geht es über Kämme und Grate im ständigen Sinkflug in das enge Gebirgstal von Paro. Mit Steilkurven und in wechselnden Schräglagen baut die sehr eingespielt und souverän wirkende Crew auf s-förmigen Kurs durch die Täler, fast schon wie auf einer Bobbahn und öfter mal sehr nahe an den Talseiten, Höhe ab. Das absichtlich früh ausgefahrene Fahrwerk hilft mit seinem zusätzlichen Widerstand, beim steilen Sinken nicht noch zusätzliche ...
Gebirgsflughafen Paro in Bhutan :Riskanter Riesenslalom im Himalaja - Anflug extrem!
Der Gebirgsflughafen Paro verlangt den Kapitänen alles ab. Zwischen majestätischen Fünfeinhalbtausender-Gipfeln mündet der handgesteuerte Anflug nach einer Folge von Steilkurven in einem immer enger werdenden Tal.
Veröffentlicht am 18.04.2025

Foto: Timo Breidenstein




