Die Luftfahrtmesse in Berlin
ILA 2022
Emirates

Emirates kommt mit dem Airbus A380 zur ILA.

Größtes Passagierflugzeug auf der Messe Emirates schickt Airbus A380 zur ILA

Als größtes Verkehrsflugzeug der diesjährigen ILA wird Emirates wieder einen Airbus A380 aus Dubai an die Spree entsenden. Die Emirate werben damit auch um Berlin als zusätzliches Linienziel. Bisher sind ihnen nur vier deutsche Flughäfen als Ziele gestattet.

Vom 22. bis zum 25. Juni 2022 präsentiere Emirates "als größte internationale Fluggesellschaft der Welt" an vier Messetagen Fachbesuchern, Medienvertretern und dem Publikum ihre jüngste Vier-Klassen-Version der A380, teilte Emirates am Donnerstag mit. Das Flaggschiff sei mit der neuen Premium-Economy-Kabine sowie einer aufgefrischten und optimierten Innenausstattung in allen Beförderungsklassen ausgestattet. Die Emirates A380 sei bereits seit 2010 fester Bestandteil der ILA Berlin.

"Wir freuen uns, zum sechsten Mal mit der Emirates A380 auf die ILA Berlin zurückzukehren, als einzige A380 und als größtes Passagierflugzeug auf dem Berlin ExpoCenter Airport. Wir sind zudem erfreut, zum ersten Mal unsere komplett neue Premium-Economy-Kabine auf einer Luftfahrtmesse außerhalb Dubais zu präsentieren. Emirates fliegt bereits seit 35 Jahren nach Deutschland und wir stehen unverändert zu unserem Engagement, um den Tourismus und die lokale Wirtschaft in diesem Markt zu unterstützen", sagt Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe.

Nach einem beiderseitigen Luftfahrtabkommen zwischen Deutschland und den Emiraten darf Emirates höchstens vier deutsche Ziele nach Wahl anfliegen, was sie mit Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg bereits ausschöpft. Die deutsche Seite widersetzt sich seit Jahren dem Wunsch der Emirate, zusätzlich noch Berlin als fünfte Destination in Deutschland ansteuern zu dürfen. Emirates dürfte nach der bestehenden Regelung eines ihrer vier Ziele gegen Berlin tauschen, falls sie es wollte.

"Emirates ist fest davon überzeugt, dass Berlin großes Potenzial hat, ein erfolgreiches Ziel für Langstreckenflüge zu werden. Durch eine Anbindung an unser globales Streckennetz können wir einen direkten Zugang für Urlauber und Geschäftsreisende aus aller Welt sowie Frachtkapazitäten für den Transport von Exporten und Importen von und nach Berlin anbieten. Wir würden so bald wie möglich Flüge zum Flughafen Berlin Brandenburg aufnehmen, wenn dies zusätzlich zu unseren bestehenden vier deutschen Zielen erlaubt wäre", so Volker Greiner weiter.

BDLI-Hauptgeschäftsführer Volker Thum begrüßte die erneute Präsenz von Emirates: "Emirates gilt unser herzliches Willkommen auf der ILA22. Die A380 ist fester Bestandteil unserer Static Displays und ein Publikumsliebling ebenso wie großartige Attraktion für unsere Fachbesucher aus aller Welt. Wir freuen uns über dieses Bekenntnis sowohl zum deutschen Markt, als auch zur ILA als Europas führender Luftfahrtmesse in diesem Jahr."

Anfang des Monats hatte Emirates mit dem Verkauf von Premium-Economy-Sitzplätzen für Flüge ab August 2022 begonnen, nachdem im Mai das vollständige Premium-Economy-Produkt in Dubai auf der Fachmesse Arabian Travel Market vorgestellt worden war. Die neue Kabinenklasse, die luxuriöse Sitze, mehr Beinfreiheit und einen Service bietet, der mit dem Business-Class-Angebot vieler Fluggesellschaften vergleichbar ist, verzeichnet bereits eine starke Nachfrage. Die Premium Ecomony Class steht Fluggästen zunächst auf wichtigen A380-Strecken nach London (LHR), Paris (CDG), Sydney und Christchurch in Neuseeland zur Verfügung.

Die Premium-Economy-Kabine an Bord der Emirates A380 befindet sich im vorderen Teil des Hauptdecks und verfügt über 56 Sitze, die in einer 2-4-2-Konfiguration angeordnet sind. Jeder Sitz bietet einen 13,3-Zoll-Bildschirm, einen der größten seiner Klasse, auf dem das Bordunterhaltungssystem von Emirates, ice, mit bis zu 5000 Kanälen an Musik, Filmen, Serien, Nachrichten und anderen Inhalten zur Verfügung steht. In der Flotte befinden sich derzeit sechs A380 mit der neuen Vier-Klassen-Kabine. Im November 2022 startet die Fluggesellschaft ein umfangreiches Retrofit-Programm, mit dem 67 A380 und 53 Boeing 777 nachgerüstet werden. Emirates wird dann 126 Flugzeuge mit Premium-Economy-Angebot betreiben und mehr Ziele innerhalb des Streckennetzes mit der neuen Kabinenklasse bedienen können.

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