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Großkunde optimiert Langstreckenkonfiguration

Emirates A380: Mehr Sitze durch verlegten Crewrest

Die Fluggesellschaft Emirates hat mit ihrer jüngsten A380 die Kabinenkonfiguration verändert. Durch die Verlegung des Ruheabteils für Flugbegleiter in den Frachtraum gewinnt die Airline mehr Platz für Passagiersitze.

Erste A380 der neuen Ausführung sei das 85. Flugzeug der Airline, das Anfang des Monats übernommen wurde, teilte Emirates am Dienstag mit. Die "A380-388Q", so die interne Airline-Bezeichnung, sei das erste von sieben Flugzeugen, die in diesem Jahr geliefert würden. 51 weitere seien bereits bestellt. Durch die Verlegung des Ruheabteils entstehe im Hauptdeck Raum für zusätzliche 25 Sitze der Economy Class. Damit habe das Flugzeug nun im Hauptdeck 426 Plätze.

Im Oberdeck der A380 bei Emirates sind nun die Gepäckabteile über dem Mittelgang vergrößert worden. Foto und Copyright: Emirates

Unverändert bleibt die Sitzplatzzahl im Oberdeck, wo 76 Passagiere der Business Class und 14 der First Class Platz finden. Für letztere stehen sogar zwei Duschabteile zur Verfügung. Erhalten blieb auch die Bar im Heck des Oberdecks, die bei Emirates ein beliebter Treffpunkt ist. Wie auch bei den kommenden Boeing-777-Auslieferungen hat Emirates das Design der A380-Business Class-Sitze leicht modernisiert. Sie lassen sich nun völlig flach stellen und haben mit 23-Zoll-Bildschirmen die größten Monitore dieser Kabinenklasse. Neu sind auch 28 Prozent größere Gepäckfächer über den Mittelgängen im Oberdeck.

Das Bordunterhaltungssystem mit 2600 Kanälen funktioniert auf Abruf. Das Programm lässt sich bei Bedarf, etwa einem Toilettenbesuch, anhalten. Alle A380 bei Emirates haben Wi-Fi an Bord, mit dem sich 90 Prozent der Emirates-Kunden im Flug verbinden. Die neueste Kabinenvariante soll vor allem auf Ultralangstrecken eingesetzt werden.

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