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United Airlines kehrt nach Berlin zurück.

Hauptstadtairport gewinnt neue Langstrecken United fliegt vom BER nach New York und Washington

US-Branchenriese United Airlines startet künftig täglich vom Flughafen BER nach Newark vor den Toren New Yorks. Außerdem bietet United im Sommerflugplan eine neue Hauptstadtverbindung zum Flughafen Dulles bei Washington D.C. an.

United-Verkaufsleiter Thorsten Lettnin und Berlins Flughafenchefin Aletta von Massenbach kündigten die neuen Verbindungen bei einer Pressekonferenz am Donnerstag an. United wird jeweils eine Boeing 767 einsetzen, die mit 214 Sitzen in der Economy Class, der luftigeren Premium Economy Class und der Polaris Class mit zwei Meter langen Schlafsesseln bestuhlt ist. Der neue Flug nach Newark verkehrt täglich und ganzjährig ab dem 28. März. Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey wird die Premierenfeier am BER besuchen. Der zusätzliche, saisonale Flug nach Washington-Dulles verkehrt täglich zwischen dem 27. Mai und dem 29. Oktober.

Laut Aletta von Massenbach spüre der Flughafen eine große Nachfrage und einen Rückstau an Reisewünschen, die wegen der Corona-Beschränkungen aufgeschoben worden waren. Am BER sei auch ein starkes US-Aufkommen von und nach Brandenburg zu verzeichnen, wo beispielsweise demnächst Tesla eine neue Autofabrik in Betrieb nehme. Laut Thorsten Lettnin arbeite United eng mit dem Star-Alliance-Partner Lufthansa zusammen, so dass man alle Flüge, die passend im Flugplan lägen, für nahtlose Anschlüsse nutzen könne. Lufthansa werde beide United-Flüge auch im Codeshare unter eigener Flugnummer anbieten. Deutsche United-Passagiere stiegen in den USA häufig noch in Richtung Florida und Kalifornien um, so der Verkaufsleiter. Die eingesetzte Boeing 767 sei genau das richtige Produkt für die zu bedienende Streckenlänge und Kapazität.

Mit United hat der BER nun seinen vierten Langstreckenkunden, nach Qatar, Scoot und SmartLynx nach Dubai. Der Flughafen stellt sich auf eine wieder deutlich steigende Nachfrage ein, die mindestens 50 Prozent des Standes von 2019, vor Corona, erreichen werde, sagte Flughafenchefin Massenbach. Die tatsächliche Nachfrage sei aber schwieriger einzuschätzen als früher.

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