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Kabinen-Layout und erste Strecken

So wird Air Canada den Airbus A220 einsetzen

Foto: Air Canada

45 Airbus A220-300 hat Air Canada bestellt, das erste Flugzeug erwarten die Kanadier noch vor Jahresende. Nun präsentiert die Airline erstmals das Kabinen-Layout ihres neuen Kurz- und Mittelstreckenjets – und stellt außerdem zwei neue Routen vor.

Als erste Fluggesellschaft Nordamerikas wird Air Canada die große Variante des Airbus A220 in Dienst stellen: 45 Exemplare der A220-300 haben die Kanadier bestellt. Damals hieß das Flugzeug noch CS300, der Hersteller Bombardier – doch am Umfang der Order hat sich seither nichts geändert. Das erste Flugzeug soll noch 2019 bei Air Canada eintreffen. Erste Linienflüge mit dem neuen Muster wird es laut Mitteilung der Airline von Toronto und Montreal aus zunächst nach Ottawa, Winnipeg, Calgary, Edmonton und New York-La Guardia geben – allesamt bereits bestehende Verbindungen, die Air Canada gegenwärtig mit anderen Maschinen bestreitet.

Foto: Air Canada
45 Airbus A220-300 hat Air Canada bestellt - die Order ging damals noch bei Bombardier ein und lieferte dem CSeries-Programm den sehnlichst erhofften Aufwind.

Neue Routen ab Mai 2020

Ab dem 4. Mai 2020 soll sich das ändern. Dann nämlich will Kanadas Flag Carrier zwei neue Routen in den Flugplan aufnehmen, die speziell mit der A220-300 geflogen werden sollen. Bei beiden handelt es sich um grenzüberschreitende Strecken: Von Montreal aus startet Flug AC 565 vom 4. Mai an täglich am frühen Abend nach Seattle, während Flug AC 765 morgens um 8:55 Uhr Toronto mit San José in Kalifornien verbinden wird – ebenfalls täglich. Tickets für beide Strecken können ab sofort gebucht werden.

Die Flüge nach Montreal seien so getaktet, dass Passagiere Anschlüsse nach und von Europa und Nordafrika erhielten, so Air Canada. Das schließe zum Beispiel Casablanca, Paris, Nizza, Lyon, Algier, London, Frankfurt, Genf, Rom oder Dublin mit ein. Dagegen biete die Strecke Toronto – San José eine weitere Verbindung zur San Francisco Bay Area und ins Silicon Valley. Dementsprechend möchte die Airline mit diesem neuen Service Urlaubs- und Geschäftsreisende gleichermaßen ansprechen. „Mit beiden neuen Nonstop-Strecken bauen wir unser grenzüberschreitendes Netzwerk weiter aus und ergänzen bereits bestehende Nonstop-Verbindungen“, kommentiert Mark Galardo, bei Air Canada für die Routenplanung zuständig.

„Kabinenerlebnis wie im Großraumjet“

Auf allen Flügen wird Air Canada die A220-300 in einer Zweiklassenbestuhlung mit insgesamt 137 Sitzplätzen einsetzen. Zwölf Passagiere sollen auf geräumigen Sesseln in 2-2-Anordnung in der Business Class Platz finden, während 125 Fluggäste es sich in der Economy-Klasse bequem machen können. Hier wartet die Kabine mit einer 3-2-Konstellation auf. Dazu verspricht Air Canada allen Fluggästen beste Unterhaltung an Bord: Jeder Sitz sei mit Touchscreens und einem Entertainment-System von Panasonic ausgestattet, dessen Inhalte in 15 Sprachen verfügbar seien und eine Gesamtspieldauer von mehr als 1000 Stunden besäßen. Eine helle Deckenbeleuchtung in unterschiedlichen Farbtönen, viel Platz fürs Handgepäck, WLAN sowie Steckdosen und USB-Buchsen für alle Passagiere sollen das Flugerlebnis mit dem neuen „Kanada-Airbus“ möglichst angenehm gestalten und ein „Kabinenerlebnis wie im Großraumflugzeug“ bieten, wie Mark Galardo erläutert.

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