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Kanadas neuer Regionaljet in Kundenhand

Bombardier übergibt erste CSeries an Swiss

Bombardier hat am Mittwoch die erste CSeries an Swiss ausgeliefert. Die Schweizer Airline ist der weltweit erste Betreiber der völlig neu konstruierten, kanadischen Regionaljetfamilie.

Die erste CSeries CS100 für Swiss wurde am Mittwoch in Montreal-Mirabel bei Bombardier übergeben. Swiss erhält in diesem Jahr neun Flugzeuge. "Wir sind stolz, der erste CSeries-Betreiber zu sein", sagte Swiss-Vorstandschef Thomas Klühr. "Gemeinsam mit der von uns ebenfalls bestellten CS300 wird die Flotte maßgeschneiderte und kapazitätsgerechte Flüge in unserem europäischen Streckennetz ermöglichen und unseren Passagieren eine exzellente Reiseerfahrung vermitteln. Wir gratulieren Bombardier und richten unsere Aufmerksamkeit nun auf die Indienststellung der CS100."

Swiss wird die erste CS100 am 15. Juli mit Linienflügen von Zürich nach Paris in den Liniendienst nehmen. Damit steht ein moderner Nachfolger des Avro RJ100 bereit. Die nächsten CS100 fliegen dann schrittweise auch nach Manchester, Prag, Budapest, Warschau, Brüssel, Nizza, Stuttgart, Hannover, Mailand, Florenz und Bukarest.

Bombardier verspricht für seinen Neuentwurf zehn Prozent niedrigere Stückkosten, als ihn gleich große Flugzeuge erreichen, die lediglich mit neuen Triebwerken nachgerüstet wurden. Mit seinen 19 Zoll (48,3 cm) breiten Sitzen setzt der kurzstartfähige Regionaljet neue Maßstäbe beim Raum an Bord.

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