Der König habe am 11. März seinen letzten Linieneinsatz auf der Boeing 737 bei KLM absolviert, teilte der Königliche Hof der Niederlande mit. Er werde künftig auf den Airbus A321neo umgeschult, der bei KLM die Mittelstreckenflotte erneuere.
Jahrzehntelange Cockpiterfahrung
König Willem-Alexander fliegt seit 1985, als er zunächst die Privatpilotenlizenz erwarb. 1987 folgten die Berufspilotenlizenz (CPL) und die Theorie für die B1/B2-Lizenz, mit denen der König in Kenia Hilfsflüge bei der African Medical Research & Education Foundation und beim Kenya Wildlife Service durchführen durfte.
Ihr Pilot: "Herr van Buren"
1989 qualifizierte sich der König auch für mehrmotorige Flugzeuge und erwarb 1994 einen Militärpiloten-Flugschein, dem 2001 die Linienpilotenlizenz (ATPL) folgte. Um sich dafür in Übung zu halten, steuerte er das niederländische Regierungsflugzeug, die Fokker 70, PH-KBX ("Königin Beatrix") und, unter dem unauffälligeren Tarnnamen "Herr van Buren", Fokker 70 der damaligen KLM-Regionalflotte.
Per BBJ zum Staatsbesuch
2017 wechselte der Monarch bei KLM auf die Boeing 737NG und flog weiterhin als Gastpilot. Nach der Ausmusterung der niederländischen Regierungs-Fokker-70 ist 2019 ein Boeing BBJ an deren Stelle getreten, eine vom König unabhängig getroffene Regierungsentscheidung, wie der Hof betont, die Willem-Alexander ebenfalls zeitweise als Erster Offizier bedient. 1994 steuerte er das Flugzeug mit Königin Maxima und sich an Bord sogar selbst zum Staatsbesuch in die USA.





