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Kurze Befragungen aber Laptops in der Kabine bleiben erlaubt

USA verschärfen Passagierkontrollen

Die Vereinigten Staaten verschärfen ab Donnerstag die Sicherheitsmaßnahmen für alle Flüge in die USA. Durch verschärfte Kontrollen und Passagierbefragungen soll das zeitweise erwogene Laptop-Verbot in der Kabine unnötig werden.

Die neuen Vorschriften gelten ab Donnerstag und betreffen alle Fluggäste auf dem Weg in die USA. Rund 2000 Linienflüge mit rund 330.000 Passagieren landen täglich in den USA. Die im Juni mit einer Umsetzung binnen 120 Tagen angekündigten Maßnahmen sollen helfen, das zeitweise erwogene Verbot von Laptop-Computern in der Kabine zu vermeiden. Verschärft wurden bereits die Maßnahmen zum Auffinden von Sprengstoff. Erweiterte Sicherheitskontrollen mit Befragungen der Passagiere zu ihren Reiseumständen kommen nun hinzu.

Für die Fluggäste bedeutet dies, sich auf längere Abfertigungszeiten einzurichten und möglichst etwas früher zu erscheinen. Teilweise wird auch das automatische Aufgeben von Gepäck für USA-Flüge ausgesetzt, zum Beispiel bei Cathay Pacifc Airways in Hong Kong. Der Chef der Linienairline-Organisation IATA, Alexandre de Juniac, sagte, normalerweise würden die Airlines über spezifische Bedrohungslagen informiert, bevor die Sicherheitsvorschriften verschärft werden müssten. Dies sei in diesem Fall nicht geschehen. Fluggäste dürfen weiterhin elektronische Geräte im Handgepäck mitführen, sie müssen sich aber darauf einstellen, diese einzeln heraus zu nehmen und beim Durchleuchten vorführen zu müssen.

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