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Lufthansa Group

Wachstum bei Lufthansa, Verluste bei Eurowings

Der Lufthansa-Konzern hat die Belastungen aus der airberlin-Integration und den steigenden Kerosinpreisen im ersten Halbjahr durch höhere Ticketpreise größtenteils aufgefangen.

Die Lufthansa Group hat am Dienstag in Frankfurt ihre Halbjahreszahlen präsentiert. Demnach erreichte die Zahl der Passagiere von Januar bis Juni mit 67 Millionen einen neuen Höchstwert, der Umsatz blieb mit 16,9 Milliarden Euro annähernd stabil. Gleichzeitig liegt das operative Ergebnis (bereinigtes EBIT) mit 983 Millionen Euro 3,2 Prozent unter dem Vorjahr. Gründe dafür sind die hohen Kosten der Integration von Teilen der insolventen airberlin, Belastungen durch Verspätungen und Flugausfälle bei Eurowings sowie steigende Kerosinpreise. 

„Ohne die Belastungen bei Eurowings, die wir in Kauf nehmen, um unsere Marktposition in Europa weiter zu stärken, wäre unser Ergebnis damit gestiegen“, so Ulrik Svensson, Finanzvorstand der Deutschen Lufthansa AG. Der operative Verlust lag bei Eurowings im ersten Halbjahr bei 199 Millionen Euro. Der Konzern geht davon aus, dass im dritten Quartal weitere Integrationskosten zu Buche schlagen werden. 2019 soll die Lufthansa-Niedrigpreistochter aber profitabel werden. Steigenden operativen Gewinn verzeichnen im ersten Halbjahr Lufthansa, Swiss und Lufthansa Cargo.

Die teure airberlin-Integration und die um 216 Millionen Euro auf 2,8 Milliarden Euro angestiegenen Treibstoffkosten machte Lufthansa im ersten Halbjahr weitgehend durch höhere Ticketpreise wett. Die Stückerlöse nahmen währungsbereinigt um 1,4 Prozent zu. Vor allem das Nordatlantik- und das Europageschäft hätten sich positiv entwickelt. Für das Gesamtjahr 2018 sieht der Konzern ein Wachstum von etwa acht Prozent, etwas geringer als die bisherige Prognose (8,5 Prozent).

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