Der 53-Jährige, bisher CEO von SunExpress, einem Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa Group und Turkish Airlines, folge auf Jens Bischof, der sein Amt zum Ende des Jahres 2025 niedergelegt habe, teilte Eurowings mit. Für Max Kownatzki sei Eurowings kein Neuland: Bereits 2015 sei er Mitgründer und Chief Commercial Officer des Unternehmensbereichs Eurowings Europe gewesen. Danach habe der studierte Betriebswirt als Senior Vice President die Geschäftsentwicklung von Eurowings mitgesteuert.
Wachstumsstrategie bei SunExpress
Während seiner Amtszeit bei SunExpress verdoppelte Max Kownatzki die SunExpress-Flotte auf über 85 Flugzeuge. Die Expansion habe zu nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg und Rekordergebnissen geführt, so Eurowings. Seinen ersten Arbeitstag bei Eurowings begann Max Kownatzki in der Eurowings-Verwaltungszentrale am Flughafen Köln/Bonn. Dabei wurde er von seinen Geschäftsführungs-Kollegen Kai Duve und Edi Wolfensberger offiziell begrüßt. "Eurowings steht heute für überzeugenden Kundenservice, für ein starkes Preis-Leistungs-Versprechen und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit diesem starken Team die nächste Etappe der Eurowings Erfolgsgeschichte zu gestalten," so Kownatzki.
Berater und Stratege mit globaler Erfahrung
Die Karriere des Deutsch-Amerikaners begann 2002 bei der Strategieberatung Oliver Wyman, wo er bis 2013 als Senior Partner internationale Airlines mit Schwerpunkt auf Allianzen und kommerzielle Strategien beriet. Anschließend war er als Chief Strategy Officer für Jetstar tätig, eine Tochtergesellschaft von QANTAS. 2017 übernahm er die Verantwortung für Netzplanung und strategische Allianzen der Hub-Airlines der Lufthansa Group und wurde Mitglied des Aufsichtsrats von Air Dolomiti. Seit April 2020 führte er SunExpress als CEO. Kownatzki besitzt eine Berufspilotenlizenz.
Eurowings versucht den Spagat von Geschäftsreise bis Ferienflug
Eurowings ist die Niedrigpreistochter der Lufthansa Group, des europaweit größten Airline-Konzerns. Mit einer Positionierung als "Europas Value-Carrier für Privat- und Geschäftsreisende" will sich Eurowings deutlich vom Segment der Ultra-Low-Cost-Carrier absetzen und preiswertes und flexibles Fliegen mit Buchungs-Optionen und zubuchbaren Extras verknüpfen. Eurowings bietet Direktflüge zu rund 150 Zielen innerhalb Europas an. Mit 13 internationalen Basen, darunter Mallorca, ist die Lufthansa Tochter eine der größten Ferienfluggesellschaften in Europa. Aktuell verfügt sie über eine Flotte von rund 100 Flugzeugen und beschäftigt 5500 Mitarbeiter.





