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Naher Osten

Flyadeal – Saudia startet eigenen Günstigflieger

Saudi Arabian Airlines kontert den geplanten Ausbau beim unabhängigen Günstigflieger Flynas mit einer eigenen Billigmarke. "Flyadeal" werde bis 2020 50 Flugzeuge in Dienst stellen, erklärte die Airline am Rande des Arabian Travel Market in Dubai. In Frage kommen Airbus A320 und Boeing 737.

Von Saudi Arabian Airlines bestellte Flugzeuge könnten zu Flyadeal umgeleitet werden, um den Aufbau von Flyadeal zu beschleunigen, sagte Saudia-Vorstand Saleh Al Jasser in Dubai.

Airbus liefert bisher die meisten Flugzeuge an Saudia. Vergangenes Jahr kündigte Saudia an, ihre Airbus-Flotte aus 50 A320/A321 und zwölf A330-300 um 30 A320neo und 20 A330-300 in der neuen Regionalausführung zu erweitern.

Der unabhängige Günstigflieger Flynas ist mit derzeit 26 A320 und zwei A330 in Saudi Arabien der Wegbereiter der No-Frills-Klasse. 2015 gelang Flynas nach eigenen Angaben der erste Gewinn. Jetzt will die Airline expandieren.

Er sehe in Flynas Potenzial für 60 neue Flugzeuge mit Lieferterminen in den nächsten fünf Jahren, sagte Airlinechef Paul Byrne im Januar auf der Bahrain Airshow. Die Airline vergleiche Airbus A320neo, Boeing 737 MAX und Bombardier CS300 miteinander und werde noch 2016 einen Auftrag vergeben.

Qatar Airways hat den Markt ebenfalls für sich entdeckt, ihrem Günstigableger Al Maha stellten die Behörden bisher jedoch noch keine Betriebgenehmigung aus. In Dschidda öffnet nächstes Jahr ein neuer Flughafen, den Saudi-Arabien schnell zu einem zentralen Verkehrsknoten für den Nahen Osten hochfahren will.

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