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Neues Airlinekonzept

Menschen statt Profitgier

Noch in diesem Jahr soll POP erstmals aus England in Richtung Indien starten - mit einem ganz neuen Geschäftskonzept.

Mit einem ganz neuen Geschäftsmodell geht die Airline POP an den Start. POP steht für People Over Profit - und der Name soll Programm sein. Von allen Erlösen will die vergangene Woche angekündigte Flugline mindestens 51 Prozent an soziale Projekte an den Destinationen spenden. Die Destinantionen liegen in England und Indien: So will POP von London Stansted aus zu den Sekundärdestinationen Amristar in der nordindischen Provinz Punjab sowie Ahmedabad in der westindischen Provinz Gujarat aufbrechen. Hier sieht der Vorsitzende Navdip Singh Judge großes Potenzial - bislang gebe es von London aus nur Verbindungen in die Hauptdestinationen wie Delhi. Gerade durch den Verkehr von Verwandten- und Freundebesuchen entwickele sich dieser Markt stetig. Die Preise sollen jedoch konkurrenzfähig sein: In einer ersten Pressemitteilung bezeichnet sich POP als Low-Cost-Carrier.

Finanziert werden soll das Vorhaben zunächst durch ein Crowdfunding: Seit dieser Woche können die ersten "Gold Pässe" zum Preis von 500 Pfund gekauft werden, die den Besitzern auf späteren Flügen den VIP-Status und Vorteile wie Extragepäck einbringen sollen. Dadurch hofft das Unternehmen zunächst fünf Millionen Pfund zu erlösen.

Der Flugbetrieb soll im vierten Quartal 2016 aufgenommen werden - zunächst mit einer gecharterten Maschine vom Typ Airbus A330-300. Woher diese stammt und wer sie bereedern wird, ist bislang nocht nicht bekannt gegeben, einzig dass sie im Außenauftritt eine eigenständige POP-Lackierung tragen soll. Langfristig plant POP mit einem eigenständigen Flugbetrieb unter einem eigenen Aircraft Operator's Certificate (AOC).

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