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Niedriger Kerosinpreis hilft

Qantas fliegt in die schwarzen Zahlen

Die australische Fluggesellschaft Qantas kommt auf ihrem Sanierungskurs voran. Die jüngsten Halbjahreszahlen endeten mit einem satten Gewinn, der das Unternehmen auch schon für das Gesamtjahr optimistisch stimmt.

Vor Steuern verzeichne man bis Ende 2014 einen Halbjahresgewinn von umgerechnet 255 Mio. Euro, teilte Qantas am Donnerstag mit. Nach Steuern blieben 143 Mio. Euro. Dies sei die beste Bilanz in der ersten Hälfte eines Geschäftsjahres seit 2010. Hauptgründe für die deutliche Verbesserung seien die Erträge aus den eingeleiteten Umstrukturierungen, verringerte Abschreibungen und ein erhöhter Umsatz pro Sitzmeile. Außerdem sei die CO²-Steuer abgeschafft worden und Kerosin für Qantas um 23 Mio. Euro billiger geworden.

Die Gruppe habe ihre Stückkosten zudem um 4,8 Prozent gesenkt und die Umsätze um 2,1 Prozent erhöht, während sich das Umfeld stabilisiere. Alle Geschäftsbereiche, darunter Qantas International erstmals seit der globalen Finanzkrise, waren profitabel. Der Inlandsverkehr von Qantas und Jetstar erreichte ein Ergebnis (EBIT) von 209 Mio. Euro.

"Entscheidend für unser beste Halbahresergebnis seit vier Jahren war die Konzentration auf unser Umstrukturierungsprogramm", sagte Qantas-Vorstandschef Alan Joyce. "Ohne das Programm könnten wir heute keine Gewinne verkünden. Die Mitarbeiter verdienen großes Lob für ihre Änderungsbereitschaft und harte Arbeit. Wir senken die Kosten ständig weiter, während unsere Flotte, unser Produkt und unser Service besser als je zuvor werden. Damit sichern wir unsere eigene Zukunft und erhöhen den Shareholder-Value langfristig."

Auch für das Gesamt-Finanzjahr 2015 erwartet Qantas, dass alle Geschäftsbereiche profitabel bleiben.

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