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Steinke

Nun auch mit Bundespolizei und Bundeswehr als Aussteller

„Be a Pilot“ wieder ein voller Erfolg

Am Sonnabend fand am Frankfurter Flughafen wieder der „Be a Pilot“- Screening Day statt. Hier können sich Bewerber für Cockpitjobs unbürokratisch im lockeren Gespräch, bei anschaulichen Vorträgen und Probetests nach Profi-Standards über die unterschiedlichen Wege zum Verkehrsflugzeugführer informieren.

Mit über 300 Teilnehmern war die Informationsveranstaltung im Konferenzzentrum „The Squaire“, direkt am Frankfurter Flughafen, wieder sehr gut besucht. Die meisten Besucher waren bereits fachlich vorinformiert und stellten bei Flugschulen, Trainingsfirmen, Airline-Vertretern und Flugärzten gezielte Fragen. In informeller Gesprächsatmosphäre waren die Stände von Flugschulen mit Fluglehrern und Linienpiloten dicht umlagert. Als neue Aussteller waren die Bundespolizei und die Bundeswehr vertreten. Auch hier konnte man auf dem kurzen Dienstweg schnell und auf den Punkt, direkt von aktiven Piloten aktuelle Informationen einholen und Kontakte knüpfen.

Daneben stellten Fachleute in Vorträgen ihre Schwerpunktthemen vor: Etwa die Anforderungen im psychologischen Auswahlverfahren für Piloten aus der Sicht von Airlines, unterschiedliche Wege zur ATPL-Lizenz und Fragen zur Flugmedizin, und welche Hürden sich hier einem Piloten in den Weg stellen können und wie man sie vielleicht doch noch überspringen kann.

Neu sind immer mehr maßgeschneiderte Ausbildungsangebote zum Linienpiloten. So können Bewerber mit Mittlerer Reife teilweise in kombinierten Ausbildungsgängen auch noch ein Abi mitmachen, so dass man zur späteren Anstellung mit ATPL die von vielen Airlines geforderte Hochschulreife vorweisen kann. Bewerber mit vorhandenem Abi können wiederum ihre ATPL-Ausbildung mit einem Studium verbinden, so dass man später noch ein zweites Standbein neben der Pilotenkarriere hat.

Schon wie im späteren Airline-Auswahltest konnten die Besucher Computerprogramme zur Belastungsprüfung von Piloten ausprobieren, bei denen man unter Zeitdruck eine große Zahl von Fragen korrekt beantworten muss. Auch psychologische Prüfungsgespräche und englische Sprachtests konnten im „freien Training“ zur reinen Anschauung absolviert werden. Schließlich konnten sich auch Bewerber zum Flugbegleiter über die Anforderungen und Zulassungsbedingungen erkundigen.

Fazit: Zufriedene Besucher, teilweise mit ihren Eltern, und zufriedene Aussteller, denen besonders die hochwertig vorgebildete Bewerberschar gefiel. Der nächste „Be a Pilot“- Screening Day wird bereits vorbereitet.

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