in Kooperation mit

Pilotenmangel: United kann 100 Regionaljets nicht einsetzen

Pilotenmangel United kann 100 Regionaljets nicht einsetzen

United Airlines lässt 100 Regionaljets am Boden. Grund ist nicht die Corona-Krise, sondern akuter Pilotenmangel. Die Airline rechnet nicht mit einer schnellen Entspannung der Lage.

In den USA werden Piloten knapp. "In den Vereinigten Staaten hatten wir im letzten Jahrzehnt einen latenten Pilotenmangel, durch Covid stehen wir jetzt vor einem tatsächlichen Pilotenmangel", schlug United-Airlines-Chef Scott Kirby diese Woche bei einer Senatsanhörung Alarm.

Regionaljets am Boden

Mangels Cockpitpersonal hat United derzeit 100 Regionaljets geparkt. United hat zwar ein eigenes Ausbildungsprogramm, United Aviate, aufgelegt, rechnet laut Kirby aber zumindest "in naher Zukunft nicht mit einer Änderung der Situation" am Arbeitsmarkt für Verkehrspiloten. Gerade hat United das Lufthansa-Ausbildungscenter in Goodyear übernommen.

Mehr Piloten braucht das Land

Die Airline fordert Anreize, um mehr junge Menschen von einer Karriere im Cockpit zu überzeugen. So könnte die US-Politik etwa finanzielle Hürden einer Flugausbildungen durch staatliche Studienkredite senken.