Am Ende musste Staatspräsident Luiz Inácio ("Lula") da Silva mit einem amtlichen Erlass in den seit Langem schwelenden Konflikt eingreifen. Um das Missverhältnis der Kapazitätsauslastung beider Flughäfen von Rio de Janeiro zu beseitigen, sollen Inlandsflüge über 400 Kilometer Streckenlänge ab 2024 vom brachliegenden internationalen Airport "Tom Jobim" im Norden der Stadt abgewickelt werden, entschied Lula auf Wunsch von Bürgermeister Eduardo Paes und Cláudio Castro, dem Gouverneur des zuständigen Bundeslandes. Nur die Wirtschaftsmetropole São Paulo und wenige andere Großstädte würden dann noch von Rios zentrumsnahem Inlandsflughafen "Santos Dumont" aus bedient. Bei der Neuregelung gilt jedoch eine Übergangsfrist von Oktober 2023 bis Januar ...
Probleme in Brasilien :Rios Flughäfen: Zwickmühle am Zuckerhut
In Rio de Janeiro soll regionales Flugaufkommen vom überfüllten Stadtflughafen Santos Dumont teilweise zum, nach Verkehrseinbrüchen, unausgelasteten internationalen Airport Galeao verlagert werden, um dessen Investoren zu befrieden.
Veröffentlicht am 19.11.2023

Foto: Yasuyoshi Chiba AFP via Getty




