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Sänger Bruce Dickinson sitzt als Kapitän am Steuer

Iron Maiden: Jumbo als fliegender Tourbus

Für eine große Welttournee 2016 mietet sich die britische Band Iron Maiden einen kompletten Jumbo Jet als Transportvehikel. Er wird die Musiker, deren Ausrüstung und alle Helfer um den Globus transportieren.

Die 88500 Kilometer lange Reise werde Konzerte in 35 Staaten auf "sechs oder sieben" Kontinenten umfassen, kündigte Iron Maiden an. Am 4. September werde ihr neues Album "The Book of Souls" veröffentlicht. Der gemietete Jumbo Jet soll als "Ed Force One" zwölf Tonnen Technik, die Band und ihre Helfer befördern. Der Sänger der Band und Linienpilot Bruce Dickinson erweitert derzeit seine Lizenz um die Boeing 747. Ende Februar 2016 soll die Welttournee, deren weitere Daten noch nicht festliegen, in den USA beginnen, bevor sie in Mexico, El Salvador und Costa Rica fortgesetzt wird.

"Der Vorteil der 747 ist ihre kolossale Größe und Frachtkapazität", sagte Bruce Dickinson. "Wir können einfach jegliches Ladegut ohne strukturelle Modifikationen einladen, was in der vorherigen Boeing 757 nicht so einfach ging. Wir müssen den gemieteten Jumbo nur neu lackieren und noch ein paar Sitze umbauen. Wegen der Reichweite von 13000 Kilometern brauchen wir auch keine Tankstopps mehr, wie vorher bei der 757", sagte der Sänger und Pilot.

UPDATE:
Nach dem letzten Informationsstand der FLUG REVUE wird eine noch nicht endgültig benannte Boeing 747-400 in der Passagierversion für die Tournee verwendet. Die Fracht soll ausschließlich im Unterdeck des Jumbos verstaut werden. Das Flugzeug ist bisher mit einer "High-Density"-Passagierbestuhlung im Hauptdeck ausgestattet und soll, ohne sonstige Umbauten, für die Tournee im kompletten Oberdeck Schlafsessel erhalten, die sich in flache Betten verwandeln lassen.

P.S. Betrifft: Leserkommentar

Hallo Herr Müller,
danke für Ihren Hinweis. Ich habe den Text korrigiert.
Mit freundlichen Grüßen, Ihr Sebastian Steinke

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