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Schweiz und Großbritannien

Abkommen zum Luftverkehr nach dem Brexit

Die Schweiz und das Vereinigte Königreich werden die bestehenden Regelungen zum Luftverkehr auch nach dem Austritt von UK aus der EU lückenlos beibehalten.

Am Montag haben Bundesrätin Doris Leuthard und ihr britischer Amtskollege, Verkehrsminister Chris Grayling in Zürich das dazu ausgehandelte Abkommen unterzeichnet.

Die Beziehungen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich basieren rechtlich auf den bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU. Mit dem Austritt von UK aus der EU werden die geltenden bilateralen Abkommen der Schweiz mit der EU nicht mehr auf UK anwendbar sein. Um eine reibungslose Weiterführung der heutigen Regelungen zu garantieren, wurde zwischen der Schweiz und UK ein neues Luftverkehrsabkommen ausgehandelt. 

Beim Abkommen geht es um die gegenseitige Sicherung der bestehenden Verkehrsrechte. Heute gibt es zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich vorwiegend ab Zürich, Genf und Basel rund 150 Flüge täglich. Angeflogen werden in UK 25 verschiedene Destinationen. 2017 wurden insgesamt rund 6,7 Mio. Passagiere befördert.

Bei einem ungeordneten Austritt von UK aus der EU tritt das Abkommen am 30. März 2019 in Kraft, weil ab dann das Luftverkehrsabkommen zwischen der Schweiz und der EU nicht mehr auf UK anwendbar wäre. Kommt es zu einer Übergangsperiode zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU – wie dies im Austrittsabkommen entsprechend vorgesehen ist –, werden die bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU voraussichtlich bis Ende 2020 weiterhin auch auf UK anwendbar bleiben.

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