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Erhöhen chinesische Investoren ihre Beteiligung?

Thomas Cook Group beantragt US-Gläubigerschutz

Der britische Reisekonzern Thomas Cook hat am Montag in New York Gläubigerschutz nach Chapter 15 des US-Insolvenzrechts beantragt. Damit will der Konzern Zeit gewinnen, bis seine Teilhaber einer Finanzspritze durch die chinesische Fosun Gruppe zustimmen.

Thomas Cook reichte den Antrag auf Gläubigerschutz am Montag beim Bezirksgericht New York South ein. Damit könnte das verschuldete Unternehmen die Zeit bis Ende September überbrücken, wenn seine Anteilseigner über eine Finanzspritze des chinesischen Investors Fosun abstimmen.

Fosun, bereits mit 18 Prozent an der Gruppe beteiligt, will angeblich 75 Prozent des Tourgeschäfts und 25 Prozent des Fluggeschäfts kontrollieren und dafür 450 Millionen Pfund Kapital nachschießen. Weitere 450 Millionen Pfund sollen Banken und andere Kreditgeber aufbringen und im Austausch ebenfalls Anteile erhalten. Die Abstimmungen sind für den 27. und 30. September vorgesehen.

Das 178 Jahre alte Pauschalreiseunternehmen Thomas Cook ist unter anderem der Mutterkonzern von Condor. Der britische Konzern kämpft mit dem Brexit, in dessen Folge eine Abschwächung des Reisegeschäfts vorausgesagt wird. Unterdessen soll die deutsche Thomas-Cook-Tochter Condor mit TUI über eine Zusammenlegung der Flugsparten beider Seiten verhandeln. Auch Lufthansa wird ein Interesse an Condor nachgesagt, die einst eine Tochter des Konzerns war.

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