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Visapflicht nach dem Besuch verdächtiger Drittstaaten

USA wollen visafreie Einreise verschärfen

Die USA wollen ihre Vorschriften für die visafreie Einreise verschärfen. Künftig müssen Reisende, die seit 2011 den USA verdächtige Drittstaaten besucht haben oder deren Staatsbürgerschaften besitzen, wieder ein Visum beantragen.

Der US-Kongress habe schon am 18. Dezember ein Gesetz zur Änderung des "Visa Waiver"-Programms beschlossen, welches Reisende, die seit dem 1. März 2011 im Irak, Iran, Syrien oder Sudan waren oder als sogenannte "Doppelstaater" deren Staatsangehörigkeit besäßen, bei der Einreise in die USA künftig von der Visafreiheit ausschließe, teilte das Auswärtige Amt mit.

Diese Änderungen könnten bereits in den nächsten Wochen oder bis Ende Januar 2016 in Kraft gesetzt werden. Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis sollen mit Umsetzung des Gesetzes ihre Gültigkeit verlieren. Dieser Personenkreis muss nach derzeitigem Kenntnisstand künftig für die Einreise in die USA immer ein Visum beantragen. 

Dem genannten Personenkreis werde daher dringend empfohlen, bei entsprechenden Reiseplänen in die USA, in jedem Falle jedoch vor Antritt einer Reise in die USA und unabhängig vom Bestehen einer ESTA-Reisegenehmigung, Kontakt mit der zuständigen US-amerikanischen Auslandsvertretung in Deutschland aufzunehmen und bei Bedarf ein US-Visum zu beantragen, so das Auswärtige Amt.

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