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Vorschlag unterbreitet

TUIfly will Hannover zum Iran-Drehkreuz ausbauen

Die Fluggesellschaft TUIfly verhandelt zur Zeit mit dem Iran, um ihre Heimatbasis Hannover angesichts des beginnenden politischen Tauwetters möglichst zum künftigen Drehkreuz für umsteigende iranische Passagiere auf dem Weg nach Nordamerika auszubauen.

Auf Nachfrage der FLUG REVUE bestätigte die TUIfly-Pressestelle am Mittwoch eine entsprechende Meldung der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ). Diese hatte berichtet, TUIfly und der Flughafen Hannover hätten im Rahmen des aktuellen Besuchs von Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) in Teheran dem iranischen Verkehrsministerium bereits eine entsprechende Absichtserklärung unterbreitet.

TUIfly wolle eine neue Linienverbindung zwischen Hannover und dem Iran einrichten und dazu eigene Flugzeuge und Besatzungen mit Wartungsdienstleistungen an den Iran vermieten (Wet Lease), unter dessen Flagge sie dann fliegen würde. Die Direktflüge sollten zunächst dreimal pro Woche starten, dann aber auf tägliche Verbindungen ausgebaut werden. Auch westwärts seien Anschlussflüge ab Hannover nach Nordamerika denkbar, auf denen die iranischen Passagiere weiterreisen könnten, sobald, wie erhofft, entsprechende Sanktionen in den USA für Iraner aufgehoben seien. 

TUIfly betonte gegenüber der FLUG REVUE, dass noch keinerlei Abschluss erreicht worden sei. Die Gespräche dauerten an und ihr Ende sei noch nicht absehbar.

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