in Kooperation mit
Mayor Faye Endaya-Barretto

Vulkan Taal spuckt Aschewolken

Vulkanausbruch behindert Flugverkehr auf den Philippinen

Ein Vulkanausbruch auf den Philippinen bringt den Flugbetrieb des 60 Kilometer entfernten Hauptstadtflughafens von Manila zum Erliegen. Die Aschewolken reichen bis zu 14 Kilometer hoch.

Die Behörden der Philippinen ordneten wegen der Gefahr einer explosiven Entladung des Vulkans die Evakuierung eines 17-Kilometer-Umkreises um den Vulkan Taal an, in dem rund 450.000 Menschen leben und wo sich wichtige Ferienorte befinden. Der Vulkan liegt rund 60 Kilometer südlich von Manila.

Die Streitkräfte der Philippinen versetzten Hubschrauber in Alarmbereitschaft, um kurzfristig bei Evakuierungen eingreifen zu können. Hilfsorganisationen und die örtlichen Verwaltungen leiteten eine Hilfsaktion ein und sammeln Spenden und Nahrungsmittel. Unser Foto stammt von der Bürgermeisterin Mayor Faye Endaya-Barretto, die eine örtliche Hilfsaktion koordiniert.

Während sich die Lage am Vulkan am Montagnachmittag deutscher Zeit wieder beruhigt hatte, wurden neue Eruptionen befürchtet, deren Asche über hundert Kilometer weit getragen werden kann. Am Sonntag stellte der Flughafen Manila deswegen seinen Flugbetrieb vorläufig ein.

Seit März 2019 hatten Wissenschaftler zunehmende seismische Aktivitäten am Vulkan Taal registriert. Er war zuvor Mitte der sechziger Jahre ausgebrochen.

Ein Kurzfilm auf Twitter zeigt die Reinigung von durch Vulkanasche verschmutzten Flugzeugen in Manila. Die Asche gilt besonders für die Triebwerke als gefährlich, da sie Lager beschädigen und feine Öffnungen verstopfen kann. Außerdem können Bestandteile der Asche Oberflächenbeschichtungen angreifen.

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