in Kooperation mit

Zusammenarbeit mit Wright Electric

easyJet will Elektroflugzeuge für Kurzstrecken

Die britische Low-Cost-Airline kooperiert mit dem US-Startup Wright Electric, das ein elektrisches Passagierflugzeug entwickeln will.

easyJet unterstützt das 2016 gegründete Unternehmen Wright Electric in seinem Vorhaben, innerhalb des kommenden Jahrzehnts ein kommerzielles elektrisches Passagierflugzeug zu designen und zu bauen. Das teilte die britische Fluggesellschaft am Mittwoch mit. "Wir können erstmals eine Zukunft ohne Kerosin ins Auge fassen und freuen uns, ein Teil dieser Entwicklung zu sein. Es ist nun eher die Frage, wann und nicht ob ein elektrisches Kurzstreckenflugzeug fliegen wird", sagte Carolyn McCall, easyJet-CEO.

Der Prototyp soll eine Reichweite von 540 Kilometern haben, die elektrische Energie dafür soll in Batterien gespeichert werden. Ein solches Flugzeug könnte nach Angaben von easyJet innerhalb von 20 Jahren für Flüge in Großbritannien und Europa eingesetzt werden. Als mögliche Strecken nennt die Airline London-Amsterdam, London-Paris oder Belfast-London. 20 Prozent der heute beförderten Passagiere könnten damit abgedeckt werden, so die Fluggesellschaft.

Wright Electric hat laut easyjet bereits mit einem zweisitzigen Prototyp gezeigt, wie die Technologie in kleinerem Maßstab funktioniert. Die Batterie in dem kleinen Elektroflugzeug wiegt rund 270 Kilogramm, für ein größere Flugzeug will Wright Electric allerdings auf neue, leichtere Energiespeicher setzen, die schnell austauschbar sind. Zum Einsatz kommen soll ein verteiltes elektrisches Antriebssystem, das in die Flügelvorderkanten integriert sein könnte.

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