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A320-Flotte von Lufthansa

Serienausstattung mit Satelliteninternet-Technologie beginnt

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Bis zum Frühjahr 2018 rüstet Lufthansa Technik die gesamte A320-Familie von Lufthansa mit Antennen und Routern für den Internetempfang über Ka-Band-Satelliten aus.

Lufthansa will ihren Passagieren künftig auch auf der Kurz- und Mittelstrecke schnellen Internetzugang bieten. Dafür muss die Airbus-A320-Flotte mit der entsprechenden Technologie ausgerüstet werden. Lufthansa Technik hat nun mit der Serienausstattung von rund 300 Flugzeugen begonnen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Auf bis zu zehn Produktionslinien gleichzeitig rüstet Lufthansa Technik bis zum Frühjahr 2018 die Flugzeuge mit Antennen und Routern für den Internetempfang über Ka-Band-Satelliten aus. Der erste Airbus A319 von Lufthansa erhielt die neue Technologie bereits im Juni.

Man habe den Einbau der Systeme optimiert und die erforderlichen Eingriffe in die Flugzeugstruktur minimiert. Die Umrüstung dauert nach Angaben von Lufthansa Technik vier Tage. Spätere Modifikationen und sogar der komplette Rückbau der Installationen seien machbar, ohne dass dafür große Strukturelemente teuer ausgetauscht werden müssten.

Lufthansa Technik will weitere Flugzeugtypen umrüsten

Lufthansa Technik hält aktuell Supplemental Type Certificates (STC) zur Installation des Systems für die Airbus A320-Familie und den Airbus A340. In nächster Zeit sollen auch die Boeing-737-Familie und der Airbus A330 ins Portfolio aufgenommen werden. Damit zielt Lufthansa Technik vor allem auf den asiatischen Markt ab.

Die Ka-Band-Satelliten-Technologie soll eine nahtlose, zuverlässige Abdeckung auf Kurz- und Mittelstreckenflügen durch das Satelliten-Netz Global Xpress (GX) des britischen Telekommunikationsanbieters Inmarsat ermöglichen. Fluggäste können den Internetzugang mit eigenen Mobilgeräten über WLAN nutzen. Damit werden nach Angaben von Lufthansa Technik neben einfachen E-Mail-Diensten auch anspruchsvollere Anwendungen bis hin zum Streaming möglich. Außerdem können Fluggäste zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Mobiltelefon Datentransfer über den eigenen Mobilfunkvertrag nutzen, sofern dies dann von der jeweiligen Fluggesellschaft freigegeben wird.

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