in Kooperation mit

Boeing und JAXA

LIDAR für die zivile Luftfahrt

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Boeing und die japanische Raumfahrtbehörde JAXA wollen die LIDAR-Technologie für Airliner vorantreiben und Piloten damit bessere Möglichkeiten geben, widrige Wettererscheinungen zu erkennen und zu vermeiden.

Boeing und die JAXA arbeiten bereits seit 2010 an der Integration von LIDAR (Long-range Light Detection and Ranging) in Zivilflugzeugen. Im kommenden Jahr sollen Flugtests mit der radarähnlichen Technologie stattfinden, wie der amerikanische Flugzeughersteller vergangene Woche mitteilte.

LIDAR verwendet Laserstrahlen zur Fernmessung von atmosphärischen Erscheinungen. Die LIDAR-Technologie der JAXA könne Clear Air Turbulence, also Turbulenzen ohne sichtbare Wettererscheinungen, bis zu einer Entfernung von 17,5 Kilometern vor einem Flugzeug akkurat erkennen. Laut JAXA entspricht das etwa 70 Sekunden bei einem Flug in Reisegeschwindigkeit - ausreichend Zeit, um beispielsweise durch Drücken des Seatbelt-Zeichens die Passagiere vor Turbulenzen zu warnen und so Verletzungen zu vermeiden. 

Die Flugtests 2018 sollen mit dem Boeing ecoDemonstrator, einem neuen 777-Frachter von FedEx, stattfinden. Das Clear-Air-Turbulence-Detektionssystem, das dabei an Bord zum Einsatz kommt, wurde von der JAXA im Rahmen des Forschungsprogramms SafeAvio entwickelt. Dabei liegt der Fokus auf Avionik-Sicherheitstechnologien, die Unfälle durch Turbulenzen vermeiden sollen. "Boeings ecoDemonstrator-Programm gibt uns die wetvolle Möglichkeit, die Fähigkeiten unseres Systems an großen Flugzeugen zu evaluieren", sagte Fumikazu Itoh, Generaldirektor des JAXA Aeronautical Technology Directorate. 

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