in Kooperation mit

Britisch-französischer Seezielflugkörper

Dritter Flugtest der Sea Venom

Die Anti-Schiffsrakete Sea Venom-ANL von MBDA hat erfolgreich einen weiteren Schußversuch durchgeführt und damit einen wichtigen neuen Meilenstein für das anglo-französische Kooperationsprogramm erreicht.

Wie die Direction Générale de l'Armement (DGA) jetzt bekanntgab fand der Test am 14. November vor der der Ile du Levant über dem Mittelmeer statt. Der Start der Missile Antivaire Léger (ANL) wurde von einem Dauphin-Hubschrauber aus durchgeführt. Es war der letzte Entwicklungsschuss vor Beginn der Qualifikationstests 2019.

Dieser jüngste Versuch zeigte die Fähigkeit von Sea Venom-ANL, die LOBL-Funktion (Lock On Before Launch = Zielzuweisung vor dem Start) zu aktivieren, wobei Bilder vom Infrarot-Suchkopf der Rakete vom Bediener im Hubschrauber verwendet werden, um das Ziel vor dem Start zu markieren.

Nach der Zielzuweisung vor dem Start landete die Sea Venom beim dritten Testflug im November 2018 einen Volltreffer (Foto: DGA).

Die Sea Venom-ANL kann von einer Vielzahl von Plattformen gestartet werden und wird an den Hubschraubern AW159 Wildcat und dem zukünftigen HIL (Hélicoptère Interarmées Léger) der britischen Royal Navy beziehungsweise der französischen Aeronavale eingesetzt werden. 

Die 120 kg schwere  Lenkwaffe soll schnell fahrende Patrouillenboote, Korvetten und Küstenziele bekmpfen. Sie kann sowohl im Modus Lock on before Launch (LOBL) als auch im Modus Lock on after Launch (LOAL) abgefeuert werden, wobei die über Zweiwege-Datenlink gelieferten Sucherbilder dem Bediener die Möglichkeit geben, den Einsatz zu überwachen, Zielpunkte zu verfeinern, ein neues Ziel auszuwählen oder die Mission bei Bedarf abzubrechen.

Hier Infos vom ersten Test im Juni 2017...

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