Feuer in der Wäscherei: US-Flugzeugträger USS Ford mit Panne auf See

Panne auf US-Flugzeugträger
Brand in der Wäscherei der USS Ford - zwei Verletzte

ArtikeldatumVeröffentlicht am 13.03.2026
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Zwei verletzte Besatzungsmitglieder sind das Resultat eines Brandes auf dem größten und modernsten US-Flugzeugträger USS Gerald R. Ford (CVN-78). Das teilte das US-Zentralkommando (CENTCOM) mit.

Kein Zusammenhang mit Angriffen

Laut einer offiziellen CENTCOM-Erklärung hatte der Brand seinen Ursprung in den Wäschereianlagen des Schiffes. Einen Zusammenhang mit Kampfhandlungen gäbe es nicht. Die Ford ist derzeit für den Krieg gegen den Iran im Roten Meer unterwegs.

Das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht werden, die Mannschaft führte anschließend noch Schadensbegrenzungsmaßnahmen durch.

Beide verletzten Matrosen werden nach Behördenangaben medizinisch versorgt, ihr Zustand gilt als stabil und nicht lebensbedrohlich. Der Antrieb des Trägers sei unbeschädigt, das Schiff bleibe vollständig einsatzbereit, hieß es weiter.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich die Gerald R. Ford im nördlichen Roten Meer, in Gewässern vor der saudi-arabischen Küste nahe Al Wajh. Erst vergangene Woche hatte der Verband gemeinsam mit Begleitzerstörern den Suezkanal passiert.

USS Gerald R. Ford auf See aus der Luft
US Navy

Seit über acht Monaten auf See

Die Gerald R. Ford ist seit Juni 2025 im Einsatz und wurde seither mehrfach auf See verlängert. Das Pentagon beorderte das Schiff zuletzt kurz vor dem Angriff auf den Iran in die Region.

Sollte der Träger bis Mitte April im Dienst bleiben, würde er den seit 2020 geltenden Nachkriegsrekord für die Einsatzdauer eines Trägers von 294 Tagen übertreffen, den einst die USS Abraham Lincoln aufgestellt hatte.

Ursprünglich im Mittelmeer und Atlantik eingesetzt, wurde der Trägerverband in die Region um das Rote Meer verlegt, um gegenüber dem Iran militärische Präsenz zu demonstrieren. Seitdem startet das Schiff regelmäßig Flugzeuge.

Gleichzeitig ist der Verband mit dem Einsatz gegen die jemenitischen Huthi betraut, darunter ballistische Raketen und Drohnenschwärme, die auf Schiffe in der Region abgefeuert werden.