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Airbus DS Electronics and Border Security

„Großer Mittelständler“ für Sensortechnologien erstmals auf der ILA

Die Ausgliederung aus dem Airbus-Konzern soll dem Unternehmen neue Flexibilität bieten, um Wachstumschancen zu nutzen.

Als „Das neue Sensorhaus“ präsentierte sich die neu gegründete Airbus DS Electronics and Border Security (EBS) auf der ILA. Das Unternehmen befindet sich derzeit in einer Übergangsphase. Bis zum Jahresende oder Anfang 2017 soll der Verkauf von 74,9 Prozent der Anteile an den Investor KKR abgeschlossen sein.

Laut Firmenchef Thomas Müller will sich die Firma dann auch einen neuen Namen geben: „Hensoldt“, nach einem deutschen Pionier der Sensortechnik, dessen Name als Sinnbild für die Verbindung von Innovation und Effizienz steht.

Müller will das Unternehmen als „Premiumanbieter“ in Hochtechnologiebereichen positionieren. Abgedeckt werden die drei Bereiche Radar, Elektronische Kampfführung und Optronics.

Nach der bereits durchgeführten Bereinigung des Portfolios geht es nun darum, die „Aufbruchstimmung“ zu nutzen und die internationale Präsenz zum Beispiel in den USA zu stärken. KKR will laut Müller investieren, so dass auch ausgewählte Zukäufe denkbar sind.

Darüber hinaus sollen aus den vorhandenen Technologien neue Produkte mit schnellem Return on Investment entstehen. Als Beispiele nannte Müller auf der ILA das Passivradar und Systeme zur Abwehr von kleineren Drohnen.

Die technologischen Fähigkeiten von Airbus DS Electronics and Border Security werden von der Bundesregierung sehr hoch eingeschätzt. Deshalb laufen derzeit auch Gespräche mit KKR bezüglich Garantien, diese Schlüsseltechnologien in Deutschland zu sichern.

Mit 30 Prozent ist Deutschland der größte Markt für das Unternehmen, das ansonsten vom Export lebt. Derzeit erzielen etwa 4000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von ca. 1 Mrd. €.

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