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Britischer Triebwerkshersteller

Rolls-Royce fährt Milliardenverlust ein

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Der Verfall des britischen Pfund nach dem Brexit-Votum und ein Korruptionsskandal belasten die Bilanz des britischen Triebwerksherstellers.

Obwohl der Umsatz 2016 um neun Prozent auf 15 Milliarden Pfund (ca. 17,7 Mrd. Euro) stieg, muss Rolls-Royce für das vergangene Geschäftsjahr einen Rekordverlust von gut 4 Milliarden Pfund (rund 4,7 Mrd. Euro) hinnehmen. Das teilte der britische Triebwerkshersteller am Dienstag mit. 2015 konnte das Unternehmen mit Sitz in Derby noch einen Gewinn von 84 Millionen Pfund ausweisen. 

Grund für die roten Zahlen ist unter anderem der Wechselkurseinbruch des britischen Pfunds gegenüber des US-Dollars nach dem Volksentscheid für einen Austritt Großbritanniens aus der EU. Der Wert der von Rolls-Royce abgeschlossenen Währungssicherungsgeschäfte musste deshalb um 4,4 Milliarden Pfund nach unten korrigiert werden.

Zudem drücken die Zahlung von rund 700 Millionen Pfund zur Beilegung einer Bestechungs- und Korruptionsaffäre sowie Belastungen bei Pensionsverpflichtungen den Gewinn des britischen Traditionsunternehmens. Der schwächelnde Markt in der Business Aviation und bei älteren Trent-700-Triebwerken (Airbus A330) sorgte zudem für geringere Margen.

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