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Flight Aware Screenshot 31 August 2021. Flight Aware

Collins Aerospace kauft Flight Aware

Flugtracking-Firma Collins kauft Flight Aware

Collins Aerospace hat die Flugtracking-Firma Flight Aware aus Houston gekauft. Nach Abschluss der Transaktion wird FlightAware in das Portfolio der Informationsmanagementdienste von Collins innerhalb der strategischen Geschäftseinheit Avionik integriert.

Wie Flightradar24 bietet Flight Aware Echtzeitdaten zu Flugbewegungen weltweit. Heute werden zum Beispiel 7962 in der Luft befindliche Flugzeuge verfolgt. Die Datenbank des in Houston ansässien Unternehmens umfasst insgesamt 667.152.075 Flüge. FlightAware hat in den letzten 24 Stunden 118395 Landungen verzeichnet.

Diese Daten sollen für Collins Gold wert sein. "Die globale Konnektivität prägt und beeinflusst heute jedes Segment der Luftfahrt. FlightAware ist der anerkannte Marktführer in den Bereichen Datenerfassung, Analytik und Kundenerfahrung, was Collins dabei helfen wird, die volle Leistungsfähigkeit des vernetzten Ökosystems für unsere Kunden zu erschließen", sagte Dave Nieuwsma, Leiter des Bereichs Avionik bei Collins Aerospace. "Die Flugverfolgungs- und Datenplattform von FlightAware, die größte der Welt, hat das Potenzial, neue Fähigkeiten und Innovationen für unser gesamtes Unternehmen zu liefern."

"Die Luft- und Raumfahrtunternehmen und Flugzeugbetreiber der Welt erwarten von der digitalen Luftfahrt die nächste Revolution in Sachen Effizienz und Zuverlässigkeit", sagte Daniel Baker, CEO und Gründer von FlightAware.

FlightAware hat rund 130 Mitarbeiter. Es wurde 2005 gegründet. Durch die Sammlung, Interpretation und Anreicherung von Hunderten von Datenquellen, einschließlich der Daten von FlightAwares eigenem terrestrischen ADS-B-Netzwerk mit Zehntausenden von Empfängern auf sieben Kontinenten in 200 Ländern und Territorien, wandelt FlightAware Millionen von Rohdaten um und liefert sie als zusammenhängende, leicht zu verarbeitende Flugberichte. "FlightAware ist eine zentrale Quelle für genaue und umsetzbare Daten für große und kleine Luftfahrtakteure", so das Unternehmen.

Der Abschluss der Übernahme hängt von den üblichen Bedingungen und der Zustimmung der Aufsichtsbehörden ab. Die finanziellen Bedingungen der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben.

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