in Kooperation mit
Hensoldt

Neues Eurofighter-Radar von Hensoldt mit Leonardo-Teilen

Hernsoldt vergibt Arbeitspakete an Leonardo Neues Eurofighter-Radar

Leonardo hat von Hensoldt Aufträge im Wert von über 260 Millionen Euro erhalten, um die Entwicklung des E-Scan-Radars ECRS Mk1 für die deutschen und spanischen Eurofighter zu unterstützen und wichtige Teile zu liefern.

Beim E-Scan-Radar ECRS Mk1 (European Common Radar System Mk1) wird Leonardo Entwicklungsarbeiten zu neuen Breitbandfähigkeiten durchführen und Teile der Antenne, der APSC (Antenna Power Supply & Control) und des Prozessors des neuen Radars liefern.

Leonardo ist in Italien und Großbritannein bereits für die Entwicklung des von Kuwait und Katar in Auftrag gegebenen ECRS Mk0 E-Scan-Radars verantwortlich, dessen Design die Grundlage für das ECRS Mk1 bildet, sowie für die Entwicklung des ECRS Mk2-Radars unter britischer Leitung.

Hensoldt in Ulm leitet die Entwicklung des ECRS Mk1-Radar, während Airbus Defence & Space das Radar in den Eurofighter integrieren wird.

Das deutsche und spanische ECRS Mk1-Radar verfügt über einen digitalen Mehrkanalempfänger und neue Breitband-Sende-Empfangsmodule, die die Fähigkeiten des Mk0-Radars verbessern. Das erste ECRS Mk1 Radar wird voraussichtlich im Jahr 2025 produziert werden. Leonardo wird die Module für das ECRS Mk1 von seinen Standorten in Nerviano, Edinburgh, Campi Bisenzio und Palermo aus liefern.

Leonardo ist auch federführend bei der Entwicklung des ECRS Mk2, einer neuen Variante, die in Zusammenarbeit mit BAE Systems entwickelt wird und über ein Multifunktions-Array verfügt. Die Entwicklung des ECRS Mk2 wurde von Großbritannien finanziert und wird von Italien durch das ECRS Mk2 Industrial Joint Team unterstützt.