GE Aviation testet sein XA-100-Trieberk mit variablem Zyklus nun beim Arnold Engineering Development Complex in Tennessee. GE Aviation

GE XA100 mit adaptivem Zyklus bei der USAF im Test

Triebwerk mit adaptivem Zyklus GE XA100 bei der USAF im Test

Die USAF und GE haben im Arnold Engineering Development Complex (AEDC) mit der Phase 2 der Tests des zweiten XA100 (Triebwerk mit variabler Luftführung) begonnen.

Dieser Meilenstein markiert den ersten Test eines Triebwerks des Adaptive Engine Transition Program (AETP) im AEDC. "Wir freuen uns, hier mit den Tests zu beginnen und die Entwicklung dieses Antriebssystems fortzusetzen, von dem wir glauben, dass es die Zukunft der F-35 darstellt", sagte David Tweedie, General Manager für Advanced Combat Engines bei GE Edison Works.

GE hat die Phase 1 der Erprobung dieses XA100-Testtriebwerks im November 2021 in Evendale, Ohio, abgeschlossen. Die Tests der Phase 2 werden vollständig im AEDC stattfinden, was den Schlussstein des AETP darstellt und die Bereitschaft signalisiert, diese Technologie in die Serienentwicklung zu überführen.

Das XA100 von GE wurde im Dezember 2020 zum weltweit ersten flugtauglichen Triebwerk mit adaptivem Zyklus (variable Luftführung mit drei Strömen) . Die Test mit dem zweiten Triebwerk begannen im August 2021.

Das Triebwerk von GE ist so konzipiert, dass es sowohl in die F-35A als auch in die F-35C passt, ohne dass strukturelle Änderungen an einer der beiden Flugzeugzellen vorgenommen werden müssen. Es ermöglicht laut Hersteller eine höhere Reichweite, eine bessere Beschleunigung und bessere Kühlleistung des Flugzeugs, um die Missionssysteme der nächsten Generation zu unterstützen, und gewährleistet gleichzeitig eine längere Lebensdauer und höhere Einsatzbereitschaft.

Das XA100 kombiniert laut GE drei Schlüsselinnovationen, um einen Generationswechsel in der Leistung von Kampfantrieben herbeizuführen: Einen adaptiver Triebwerkszyklus, der sowohl einen Modus mit hoher Schubkraft für maximale Leistung als auch einen Modus mit hohem Wirkungsgrad für optimale Treibstoffeinsparungen bietet; eine Third-Stream-Architektur, die einen Sprung im Wärmemanagement ermöglicht; umfassender Einsatz fortschrittlicher Komponententechnologien, darunter Keramikmatrix-Verbundwerkstoffe (CMC), Polymermatrix-Verbundwerkstoffe (PMC) und additive Fertigung.

Diese Technologien erhöhen die Schubkraft um mehr als zehn Prozent, verbessern die Treibstoffeffizienz um 25 Prozent und sorgen für eine deutlich höhere Wärmeabfuhrkapazität des Flugzeugs – und das alles bei gleichem Bauraum wie bei aktuellen Antriebssystemen, verspricht GE. Die verbesserte Treibstoffeffizienz des XA100 soll zu einer erheblichen Verringerung der CO2-Emissionen führen und das Triebwerk kann mit jedem von der US Air Force zugelassenen nachhaltigen Flugkraftstoff betrieben werden.

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