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Triebwerke des Airbus A350

N3 darf Trent XWB überholen

Das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa Technik und Rolls-Royce hat vom Luftfahrt-Bundesamt die Genehmigung für die Überholung des A350-Antriebs erhalten.

Noch in diesem Jahr soll Lufthansa ihren ersten Airbus A350-900 erhalten, der in München stationiert wird. Die Lufthansa-A350-Flotte wird künftig von Lufthansa Technik betreut. Dabei ist N3 Engine Overhaul Services für die Überholung der Trent-XWB-Triebwerke von Rolls-Royce zuständig.

Planmäßige Einlastungen der Trent XWB im thüringischen Arnstadt würden in den nächsten Jahren erwartet, so N3. Die vom Luftfahrt-Bundesamt genehmigten Montageabläufe üben die Mechaniker an einem Trent-XWB-Trainingstriebwerk, das Mitte Oktober bei N3 angeliefert wurde. Es wird in den kommenden Monaten auch für die Erprobung neuer Werkzeuge genutzt.

Das Triebwerk des A350 werde das Geschäft für N3 Engine Overhaul Services in den kommenden Jahren prägen, so N3-Geschäftsführer Alexander Stern. Mit der Betriebsgenehmigung für das Trent XWB erweitert das Unternehmen sein Portfolio um einen vierten Motorentyp. Bisher werden das Trent 500 (A340), Trent 700 (A330) und das Trent 900 (A380) betreut.

Parallel baut N3 seine Reparaturkapazitäten für Triebwerksbauteile aus. So erhielt das Unternehmen den Zuschlag von Rolls-Royce, Reparaturen an Blisk-Bauteilen des Hochdruckverdichters des Trent XWB zu übernehmen. Auch die Reparatur der Bauteile für die Triebwerksaufhängung des A350-Antriebs werden bei N3 durchgeführt. Für diese neuen Verfahren wurde in spezialisierte Maschinen investiert.

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