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UEC auf der ILA

Hightech aus Russland

Die Vereinigte Triebwerksbaugesellschaft (UEC) aus Russland präsentiert sich erstmals auf der ILA - als Zulieferer.

Die russische Unternehmensgruppe United Engine Corporation (UEC) will ihr Engagement im zivilen Triebwerksbau ausweiten. Aktuell durchläuft das PD-14 als Antriebsoption für den russischen Zweistrahler Irkut MS-21 die nötigen Zulassungstests. Es ist die erste russische Eigenentwicklung eines zivilen Turbofans seit fast 30 Jahren. Die Zulassung durch die russischen Behörden wird für dieses Jahr erwartet, 2019 soll die Zertifizierung durch die europäische Flugsicherheitsagentur EASA folgen.

Und auch im weltweiten zivilen Zulieferergeschäft sieht UEC Potenzial. Unter dem Markennamen UEC Interparts fertigt der Konzern bereits heute diverse Bauteile auch für westliche Triebwerkshersteller. So kommen beispielsweise Niederdruckverdichter und Niederdruckturbine für das gemeinsam mit dem französischen Hersteller Safran Aircraft Engines produzierte SaM146 (Suchoi Superjet 100) aus Russland, ebenso wie Komponenten für Triebwerke des amerikanischen Unternehmens Pratt & Whitney.

UEC stellt unter anderem Turbinenschaufeln her. Foto und Copyright: UEC

Zur Produktpalette von UEC Interparts gehören Bläserschaufeln, Lauf- und Leitschaufeln für Verdichter und Turbinen, Blisks, Hilfsgetriebe, Brennkammern und Triebwerksgehäuse. Neben herkömmlichen Fertigungsmethoden sammelt das Unternehmen auch Erfahrungen mit dem 3D-Druck von Metallen. Auf der ILA gibt UEC einen Einblick ins Portfolio und zeigt Hightech-Komponenten, die für russische und westliche Triebwerkshersteller produziert wurden.

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