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Zukunftstriebwerk

Airbus und Rolls-Royce kooperieren bei UltraFan

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Der europäische Flugzeugbauer und der britische Triebwerkshersteller wollen bei der Integration des neuen Triebwerks in ein Testflugzeug zusammenarbeiten.

Rolls-Royce und Airbus haben auf der ILA in Berlin eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Vorfeld der Flugerprobung des UltraFan unterzeichnet. Die beiden Unternehmen arbeiten bei der Integration eines UltraFan-Demonstrators in ein Testflugzeug von Rolls-Royce zusammen, was auch vom europäischen Forschungsprogramm Clean Sky finanziell gefördert wird. Die Flugtests mit dem UltraFan könnten laut früherer Angaben des britischen Triebwerksherstellers 2021 beginnen.

Der UltraFan befindet sich derzeit in der Entwicklung. Das Triebwerk soll - wie der Getriebefan von Pratt & Whitney, der unter anderem am Airbus A320neo zum Einsatz kommt - ein Getriebe zwischen Niederdruckturbine und Bläser erhalten, um die Effizienz zu erhöhen. Rolls-Royce geht von Treibstoffeinsparungen von 25 Prozent im Vergleich zur ersten Generation von Trent-Triebwerken aus.

Nach Angaben von Rolls-Royce ist der UltraFan skalierbar für Schubklassen zwischen 155 und 480 Kilonewton und damit sowohl für Standardrumpfflugzeuge als auch für Großraumjets eine Option. Es soll Mitte der 2020er Jahre verfügbar sein, doch noch gibt es offiziell keinen Kunden für das Triebwerk.

Rolls-Royce liefert im Rahmen der Kooperation das Triebwerk mit Gondel und stellt die Integrationsarchitektur bereit. Integrationslösungen von Airbus tragen laut Rolls-Royce wesentlich dazu bei, dass der UltraFan sein Einsparpotential auch voll entfalten kann. "Dieses Technologie-Entwicklungsprogramm mit Rolls-Royce ist für Airbus ein Schlüsselprojekt, um den Weg für ein integriertes Antriebssystem der nächsten Generation zu bereiten", sagte Axel Flaig, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsprogramme bei Airbus.

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