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Heeresflieger

1000 Tiger-Flugstunden über Mali

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Die Tiger der Heeresflieger haben in knapp einem Jahr in 148 Einsatzflügen über 1000 Flugstunden beim MINUSMA-Einsatz absolviert.

Bis heute hat kein Tiger bei insgesamt 148 Einsätzen geschossen. „Das kann aus meiner Sicht gerne so bleiben“, sagt Oberstleutnant F., Kommandeur des „Multinational Helicopter Detachment“ „Wir können mit Stolz behaupten, wenn deutsche Tiger in der Luft und bei ihren Bedarfsträger sind, sorgt allein deren Anwesenheit für Ruhe und Sicherheit.“

Ein besonderer Einsatz war die Begleitung zweier NH90 „Forward Air MedEvacMedical Evacuation“ Hubschraubern während eines Einsatzes bei Nacht. Anfang Februar war ein UN-Konvoi auf eine improvisierte Sprengfalle gefahren. Dabei wurden vier UN-Soldaten und ein ziviler Sprachmittler zum Teil schwer verletzt. Aufgrund einer unklaren Lage vor Ort wurden die Kampfhubschrauber Tiger zunächst zum Anschlagsort geschickt. Nachdem sie die Situation geklärt hatten, sicherten sie aus der Luft den weiteren Rettungseinsatz der NH90 Hubschrauber. Alle Verletzten wurden nach Gao transportiert, wo sie medizinisch behandelt wurden.

Hinter den Kulissen wurden 14500 Arbeitsstunden im Rahmen von Inspektionen, Vor- und Nachflugkontrollen sowie Störbehebungsaktionen geleistet, so die Bundeswehr. Aus den Bereichen Wetter, Feuerwehr, Schiebecrews, Betanker und Munitionstechniker arbeiten alle an der Gesamtleistung mit. Der Einsatz wurde vom Absturz eines Tigers im vergangenen Juli überschattet.

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