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Berlin Airlift 70

Bundespräsident übernimmt Schirmherrschaft

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernimmt die Schirmherrschaft des „Luftbrücke Berlin 70 – Die Rückkehr der Rosinenbombers“ Events, so heißt es in einer Pressemitteilung des Veranstalters. Weiterhin sind die Überflüge über das Brandenburger Tor und Tempelhof genehmigt.

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Vor 70 Jahren endete die größte Hilsaktion die Nachkriegsdeutschland erlebt hat. Mit der Berliner Luftbrücke versorgten die Alliierten das abgeschnittene West-Berlin. Zwischen 1948 und 49 wurden mit den Lebensmittelversorgungen aus der Luft über zwei Millionen eingeschlossene Menschen versorgt. In diesem Jahr wird ein absolut einzigartiges Event an die Geschehnisse erinnern. Zwischem dem 10. und 17. Juni 2019 werden über 30 historische Maschinen, die von vier Kontinenten nach Deutschland kommen, gemeinsam über die alten Routen in die Hauptstadt fliegen.

Überflüge übers Brandenburger Tor und Tempelhof

In einer Pressemitteilung vom 19. März 2019 wurde nun mitgeteilt, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen hat und das die Genehmigungen für Überflüge über das Brandenburger Tor und den historischen Luftbrücken Flughafen Tempelhof vorliegen. Eine Bild was es seit dem Ende der Luftbrücke nicht mehr gegeben hat.

Foto: KL-Dokumentation
Landen dürfen die Rosinenbomber nicht in Tempelhof, jedoch ist ein Überflug inzwischen genehmigt.

„Luftbrücke Berlin 70“ wird keine Airshow sein, sondern ein Stück Geschichte zum Anfassen. Die Veranstaltungen werden der Öffentlichkeit die Geschehnisse rund um die Luftbrücke auf fünf Flugplätzen nahebringen: in Erbenheim bei Wiesbaden, Faßberg und Schönhagen. Nach sieben Jahrzehnten wird die Luftbrücke für die heutige Generation sicht- und erlebbar sein als Zeichen der Völkerfreundschaft und Völkerverständigung. Hierzu haben die Eigentümer der Flugplätze, die US Army in Erbenheim sowie die Bundeswehr in Faßberg und Jagel, die originalen Schauplätze der spektakulären Hilfsaktion 1948 und 1949 zur Verfügung gestellt. Zusammen mit der TH Wildau wird zudem ein Schul- und Jugendprojekt aufgesetzt, bei dem an einem eigenen Besuchstag auf dem Flugplatz Schönhagen über 100 Studierende der TH Wildau die Führung für mehr als 1000 Berliner Schüler übernehmen. Eine „Luftbrücke zum Anfassen“.

Die Vorbereitungen für dieses Ereignis laufen seit Sommer 2016. Über 30 Flugzeuge haben die Initiatoren Peter Braun, Thomas Keller und Jörg Siebert bereits für ihr Vorhaben gewinnen können. Monatelang hatte Peter Braun weltweit korrespondiert, um an die knapp 150 noch flugtauglichen Flugzeuge und ihre Besitzer heranzukommen. Inzwischen liegen feste Zusagen aus Deutschland, Europa, Südafrika, den USA und Russland vor. Die meisten Douglas gehören Privatleuten oder Vereinen, einige sind auch noch voll in Betrieb – sei es als Touristenattraktion wie in Kanada und Kenia oder für Hilfsgütertransporte wie in Kolumbien oder Puerto Rico.

Wenn am 15. Juni 2019 die „Rosinenbomber“ also zum „Big Lift“ nach Berlin zurückkehren – mit CARE-Paketen, Candy-Drop und vielem mehr –, haben sie und ihre Crews aufregende Tage über ganz Deutschland unter anderm mit Überflügen in Hamburg und Berlin-Gatow hinter sich. Viele der Teilnehmer werden bereits seit mehreren Wochen unterwegs gewesen sein, nachdem sie für die Teilnahme an der „Luftbrücke 2019“ und dem vorherigen Event in der Normandie um die halbe Welt gereist seien werden. Wo es danach hingeht und ob manche noch länger in Deutschland bleiben, ist derzeit noch unklar.

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