in Kooperation mit
Scott Germain

Commemorative Air Force

Neuer Lack für die Wildcat

Die Grumman FM-2 Wildcat der Commemorative Air Force fliegt seit einigen Wochen wieder in ihrer originalen Lackierung aus dem Zweiten Weltkrieg. Eine Crowdfunding-Kampagne und weitere Spenden haben den neuen Anstrich ermöglicht.

Der Marine-Jäger war viele Jahre in einer Royal-Navy Fleet Air Arm-Lackierung unterwegs und repräsentierte damit eine Martlet VI der 835 Squadron, die auf dem Begleitträger MHS Nairana stationiert war. Während ihrer Dienstzeit kämpfte die Martler im Atlantik und bei Gibraltar.

Die Betreiber, die FM-2 Sponsor Group, wollte jedoch schon lange eine US-Navy-Lackierung aufbringen, doch bisher fehlte immer die nötigen finanziellen Mittel. Eine solche Lackierung kostet schnell einen höheren fünfstelligen Betrag. Mit der neuen Lackierung will der Sponsor-Group besser den US-Veteranen gedenken und es attraktiver für Airshow-Buchungen machen.

Den CAF-Auftrag besser ausüben

„Als Betreiber möchten wir natürlich den Auftrag der Commemorative Air Force (CAF) erfüllen und das Flugzeug noch mehr für die Öffentlichkeit zugänglich machen,“ sagt Projektleiter Michael Pfleger. „Das neue Tarnschema bietet und dabei einfach bessere Möglichkeiten“.

Die jährliche „12 Planes of Christmas“ CAF-Crowdfunding-Kampagne hatte im vergangenen Jahr die grundlegenden Mittel aufgebracht und weitere großzügige Spenden den Topf für die neue Lackierung vollgemacht. Sponsor-Group-Mitglied Scott Germain hat im weiteren Verlauf zusammen mit der Firma PPG Aerospace einen Renovierungs-Plan ausgearbeitet. PPG erklärte sich dann sogar noch bereit die Farbe für den Auftrag kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Scott Germain - Light and Lift
Die neue Lackierung der FM-2 beinhaltet keine besonderen Staffel-Abzeichen.

Bei der Durchführung wurde größter Wert auf Authentizität gelegt. Es sollte kein Show-Flugzeug werden, sondern die Zeit des Einsatzes bis in die kleinsten Details repräsentieren. Dabei half Steven Atkin von Warbird Colour in Großbritannien. Auch er stellte seine Leistungen kostenfrei, unter der Bedingung das er bestimmt wie der finale und originale Look zu sein hat, zur Verfügung und konnte die Arbeiten in den USA am Cable Airport ausführen. Dieser stellte für zwei Wochen eine Lackierkabine zur Verfügung.

Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Auch das die Wildkatze nun keine speziellen Markierungen einer Stammeinheit trägt, hat einen Grund. Die Betreiber wählten eine neutrale Variante, damit bei eventuellen Einsätzen (für Filme etc.) schnell ein bestimmtes Flugzeug dargestellt werden kann.

In den Wintermonaten kann die FM-2 auf der CAF Airbase Arizona besichtigt werden und in den Sommermonaten auf dem Cable Airport.

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