Nach seinem Rekordflug mit der "Bremen" kehrte Fitzmaurice zum irischen Air Corps zurück und wurde zum Colonel befördert. Doch im Februar 1929 entschied er sich, seine Dienstzeit zu beenden. Enttäuscht vom mangelnden Interesse an der Zivilluftfahrt in Irland, kehrte er nach New York zurück und suchte in der boomenden Metropole Manhattan nach Geldgebern und Kontakten; ein Schritt, der schließlich zur Scheidung von seiner Frau führte. Nach diesem ebenfalls erfolglosen Unternehmen kehrte er nach Europa zurück. Im August 1933 war er in England, als ihm der Royal Aero Club das Pilotenzertifikat Nr. 11324 erteilte. Interessanterweise gab er seine Staatsangehörigkeit damals mit britisch an – vielleicht ein Zeichen für seine Enttäuschung über Irland ...
„The Irish Swoop“ :Bellanca 28-70: Der irische Rennflugzeug-Flop
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James Fitzmaurice ist in der Luftfahrt kein Unbekannter: er erlangte große Berühmtheit, als er 1928 zusammen mit Hermann Köhl und Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld in der Junkers W 33 "Bremen" den Atlantik erstmals von Ost nach West überquerte. Weniger bekannt ist sein kurzes Intermezzo mit der Bellanca 28-70 "The Irish Swoop".
Veröffentlicht am 21.07.2024

Foto: Sammlung Postma




