In den späten 1920er-Jahren begann man im Reichswehrministerium – aus Tarnungsgründen in Zusammenarbeit mit dem Reichsverkehrsministerium – ein Konzept für ein zweimotoriges Schwimmer-Mehrzweckflugzeug für die Reichsmarine zu ent- wickeln. Dieses sollte neben dem Einsatz als Seeaufklärer auch als konventioneller und Torpedobomber sowie als Minenleger dienen. Der Entwicklungsauftrag hierfür wurde an die Ernst Heinkel Flugzeugwerke in Rostock vergeben. Diese hatten sich seit Beginn des Jahrzehnts einen Ruf als erfahrene Seeflugzeugbauer aufgebaut und eine Reihe erfolgreicher Schwimmerflugzeugtypen für zivile Einsatzzwecke sowie für ausländische Luftstreitkräfte produziert.
Entwicklung und Bau
Heinkel legte einen konventionellen Entwurf vor, der ...





