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Lost Squadron

Suche nach P-38 in Grönland erfolgreich

In Grönland hat eine Expeditionsgruppe, ausgestattet mit moderner Technik, eine weitere Lockheed P-38 Lightning der „Lost Squadron“, zu der auch die „Glacier Girl“ gehört, gefunden. Die Bergung soll in den kommenden Jahren erfolgen.

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Das Team, welches auf der acht-tägigen Expedition verschiede Aufgaben erledigen wollte bestand aus sechs Experten. Darunter Jim Salazar und KenMvbride von Arctic Hot Point Solutions (AHP) und der American MIA Repatriation Foundation (FAMIARF), Mario Carnevale und Myles Danforth von Hagart GeoScience sowie Janis Kuze und Alexey Dobrovolskiy von SPH Engineering.

Das Team arbeitete in zwei Gruppen – die UAV-Gruppe begann die Forschung mit der neuen Technologie – einem Ground Penetrating Radar (GPR) und Drone Integrated System (Abb.2) um die P-38 zu lokalisieren. Die erfassten Daten zeigten Anomalien in einer Tiefe von etwa 300 Fuß.

Kontakt mit der P-38 Lightning

Der Beweis, die Bohrungen stießen auf die erwünschte Hydraulikflüssigkeit. Foto und Copyright: SPH Engineering

Der Kontakt des UAV-Radars wurde von der Bodenvermessungsgruppe bestätigt. Die Entfernung zwischen bestimmten Orten beider Gruppen betrug 10 Fuß. Unter Berücksichtigung der Vermessungsdaten beider Gruppen wurde ein Ort für die Bohrung berechnet. Der Moment des Erfolgs für die Expedition kam in Form einer roten Flüssigkeit aus einer Tiefe von 340 Fuß. Vorläufig wird die erworbene Substanz als 5606 Hydraulikflüssigkeit identifiziert, die in der US-Luftfahrt verwendet wird. Die Proben der Flüssigkeit wurden für eine detaillierte chemische Analyse geliefert.

Die Bodencrew auf der eisigen Oberfläche. Foto und Copyright: SPH engineering

Erfahrungen, die während der Expedition gesammelt wurden, bestätigten die Anwendbarkeit moderner Technologien zur Suche und Lokalisierung tiefer Ziele, die im Gletschereis verborgen sind. Die praktische Einbeziehung der Ausrüstung unterstrich die Unfähigkeit einiger Geräte, in Grönlands rauher Umgebung wie erwartet zu funktionieren, was einige Anpassungen für weitere Expeditionen erforderte. Die Gesamtergebnisse sind sehr vielversprechend und haben gezeigt, dass die Durchführung von Luftaufnahmen im Vergleich zur Bodenvermessung zehn Mal effektiver und für Bodenbetreiber weniger riskant sind.

Zu den zukünftigen Plänen von Arctic Hot Point Solutions / FAMIARF gehört die Organisation der Ausgrabung der gefundenen P-38  und weitere Forschungen, um weitere Flugzeuge der Lost Squadron in Grönland zu finden. „Wir sind zuversichtlich, dass diese innovative Technologie unsere bevorstehenden Projekte bei der Suche nach der USCG J2F Duck in der Expedition 2019 unterstützen wird“, sagte Jim Salazar von Arctic Hot Point Solutions, Direktor und Gründer der Fallen American Missing In Action Repatriierung Foundation.

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