Am 5. November 1966 starteten zwei nordvietnamesische MiG-21 von ihrem Heimatflugplatz mit einem klaren Ziel: die Abfangjagd auf eine amerikanische EB-66, die elektronische Kampfversion der Douglas B-66 Destroyer. Ihre Aufgabe war es, feindliche Radaranlagen zu stören, um amerikanischen Luftangriffen den Weg zu ebnen. Die beiden MiG-Piloten, Bui Dinh Kinh und Dong Van Song, sichteten ihr Ziel in etwa zehn Kilometern Entfernung – und mit ihm auch die vier F-4C Phantom II der US Air Force, die die EB-66 eskortierten. Doch statt sich auf die Jäger zu konzentrieren, steuerten die Nordvietnamesen unbeirrt auf den störenden Begleiter zu.
MiG gegen Phantom-Eskorte
Kinh feuerte eine infrarotgelenkte R-3S-Rakete ab – eine sowjetische Nachkonstruktion ...





