Den Einstieg ins Flugmotoren-Business des führenden britischen Herstellers markieren der 7,4 Liter große Reihen-Sechszylinder namens Hawk und der bereits nach V12-Prinzip designte Eagle mit schon 20 Litern Hubraum, beide waren Anfang des Ersten Weltkrieges produktionsreif. Die Triebwerksentwicklung schritt wie überall rasch voran, mit dem Buzzard von 1928 und dem das Jahr darauf debütierenden "R" etablierte sich Rolls-Royce erfolgreich in der Hubraum-Oberliga. Der R fiel insofern aus der Rolle, als dass er nur in kleinen Stückzahlen rein für Rennzwecke gebaut wurde. Mit diesem Antrieb holten die berühmten Supermarine-S.6-Wasserflugzeuge 1929 und 1931 jeweils den Sieg in der renommierten Schneider-Trophy. In letzterem Jahr setzte die S.6B zudem ...
Legendärer Flugmotor Rolls-Royce Griffon :Der stolze Greif von Rolls-Royce im Detail
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Neben dem älteren Merlin ist der jüngere Griffon der bekannteste Kolbenflugmotor von Rolls-Royce. Ebenfalls ein V12, erscheint er auf den ersten Blick wie ein lediglich im Hubraum vergrößerter Merlin. Tatsächlich offenbart sein Innenleben einige konstruktive Unterschiede.
Veröffentlicht am 01.04.2024

Foto: Archiv Jarett




