in Kooperation mit
Hangar 10

Tragischer Verlust

Hangar-10-Gründer stirbt bei Flugzeugabsturz

Inhalt von

Am Sonntag, dem 2. August 2020 kam es auf Usedom zu einem tragischen Flugzeugabsturz. Eine Pilatus P 2 stürzte nach dem Start aus einer Höhe von etwa 40 Meter aus ungeklärter Ursache ab. Hangar-10-Gründer Volker Schülke kam dabei ums Leben.

Augenzeugen berichteten, dass es nach dem Start zu merkwürdigen Geräuschen kam und sie so auf die gerade gestartete Pilatus P 2 aufmerksam geworden sind. Kurz danach wurde es ruhig und die Maschine stürzte ab. An Bord befanden sich Hangar-10-Gründer Volker Schülke, der den Meldungen nach die Maschine steuerte, sowie ein namentlich nicht genannter 59-jähriger Copilot. Dieser flog im hinteren Cockpit mit und überlebte den Absturz schwer verletzt. Volker Schülke (57) verlor bei dem Absturz auf unbebautem Gebiet sein Leben.

Treibende Kraft für deutsche Klassikerszene

Mit diesem Verlust erfährt die deutsche und weltweite Klassikerszene einen schweren Schlag, der kaum zu verkraften ist. Schülke war in den vergangenen Jahren eine treibende Kraft hinter der Wiederauferstehung vieler historischer deutscher Muster. Diese hatten es ihm besonders angetan. Bei den Fly Ins (2018 und 2019) begeisterten seine diversen Messerschmitt Bf 109 und im vergangenen Jahr die frisch restaurierte Focke-Wulf Fw 190. An keinem anderen Ort der Welt konnten die Zuschauer eine solche Show erleben. Schülke verstand es, für die Restaurierungen der Exoten die richtigen Personen zusammenzubringen. So wurde immer wieder klar, dass die Erfolge keine alleinige Leistung waren, sondern das Werk Vieler, die daran mitwirkten.

Weitere Informationen zum Unfallhergang sind derzeit noch nicht bekannt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermittelt.

Zur Startseite