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Challenger 604 der Rega auf dem Weg ins Verkehrshaus der Schweiz in Luzern Verkehrshaus der Schweiz
Challenger 604 der Rega auf dem Weg ins Verkehrshaus der Schweiz in Luzern
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Challenger 604 der Rega auf dem Weg ins Verkehrshaus der Schweiz in Luzern
Challenger 604 der Rega auf dem Weg ins Verkehrshaus der Schweiz in Luzern 12 Bilder

Verkehrshaus der Schweiz

Rega-Jet steht jetzt in Luzern

Für die permanente Rega-Ausstellung „Medizinische Hilfe aus der Luft“ wurde jüngst ein ausgedienter Challenger über den Vierwaldstättersee zum Verkehrshaus der Schweiz gebracht.

Mehr als 3,4 Millionen Gönnerinnen und Gönner unterstützen die Rega jährlich und ermöglichen der Schweiz damit ein einmaliges Luftrettungssystem. Als Dank für diese Unterstützung gab die Rega der Schweizer Bevölkerung „ihren“ Jet zurück, indem sie ihn dem Verkehrshaus als Schenkung übergab. Vor der finalen Überführung vom Flugplatz Alpnach nach Luzern wurde das neue Ausstellungsstück präpariert und für sein zweites Leben im Museum vorbereitet. Attrappen sowie optisch intakte, aber nicht mehr verwendbare medizinische Geräte werden später eingebaut.

Die Bombardier CL-604 mit der Kennung HB-JRA war rund 16 Jahren im Dienst der Schweizer Bevölkerung unterwegs. Nun wird der Ambulanzjet die internationale Tätigkeit der Schweizerischen Rettungsflugwacht symbolisieren, aber im Rahmen von Führungen auch von Innen besichtigt werden können.

Insgesamt waren drei Ambulanzjets Challenger CL-604 seit 2003 weltweit für Patienten im Einsatz. Ausgerüstet wie eine Intensivstation, flogen sie bis zu vier liegende Patienten zurück in die Heimat. 2011 gelang einer Rega-Crew der erste Transatlantik-Flug in normaler Reiseflughöhe mit einer Intensivpatientin, die an eine mobile Herz-Lungen- Maschine angeschlossen war. Im Jahr 2015 wurde im Rega-Jet eine Patientin mit Ebola-Verdacht von Sierra Leone nach London geflogen.

Die CL-604 waren in der Lage, nonstop bis zu 6500 km zurückzulegen. Sie waren beispielsweise beim Tsunami im Indischen Ozean (2004), beim tragischen Busunfall im Sierre-Tunnel (2012) oder beim Unglück mit einem Reisebus in Norwegen (2014) im Einsatz. Als weltweit erste Flugzeuge des Typs CL-604 haben die drei ausgedienten Ambulanzjets der Rega die Marke von 20000 Flugstunden und 7800 Landungen erreicht. Für die Rega waren sie rund 16 Jahre für Patienten in der Luft – die längste Dienstzeit von Ambulanzjets in der Geschichte des Unternehmens. 2018 ersetzte die Rega die drei CL-604 mit drei Nachfolgern des Typs Challenger 650.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Verkehrshaus und der Rega hat Tradition: Bereits 2009 hat die Rega dem Verkehrshaus nach einer Flottenerneuerung einen Rettungshelikopter des Typs Agusta A109 K2 geschenkt.

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