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Bundeswehr

Rückholaktion wegen Coronavirus abgeschlossen

Luftwaffen-A310 holt Deutsche aus Wuhan

Die Luftwaffe hat deutsche Staatsbürger aus dem Corona-Infektionsgebiet in Wuhan ausgeflogen. Am Samstagnachmittag war der A310-304 „Kurt Schumacher“ in Frankfurt zurück.

Die A310 mit der militärischen Kennung 10+23 war am Freitagmittag von ihrer Heimatbasis Köln/Bonn aufgebrochen. Beim Hinflug waren an Bord der Maschine auf Bitten Chinas 10000 Schutzanzüge.

In Wuhan konnten angemeldete deutsche und EU-Staatsbürger an Bord gehen, sofern sie keine Krankheitssymptome des Corona-Virus aufweisen. Insgesamt wurden 100 Deutsche und 24 Menschen anderer Nationalität aufgenommen. Um 2:20 Uhr deutscher Zeit am Samstag startete der Airbus der Flugbereitschaft zum Rückflug nach Deutschland.

An Bord beobachten Ärzte der Bundeswehr den Zustand der Passagiere, der per Funk an den Boden gemeldet wird. Auf dem Rückweg war ein Zwischenstopp in der finnischen Hauptstadt Helsinki notwendig. Dort wartete eine weitere Crew, die das Flugzeug weiter nach Deutschland flog.

Die Ankunft in Frankfurt war am Samstagnachmittag nach 16:00 Uhr. Vom Flughafen aus wurden die Passagiere wie geplant zu einer Luftwaffenkaserne in Germersheim gebracht. Zwei mit Coronoa-Symptomen kamen ins Krankenhaus. Erst wenn nach zwei Wochen, der maximalen Corona-Inkubationszeit, keine Symptome einer Corona-Viruserkrankung sichtbar werden, dürfen die Passagiere nach Hause zurückkehren. Damit soll eine Weiterverbreitung der Epidemie in Deutschland ausgeschlossen werden.

Die A310 der Luftwaffe flog anschließend zurück nach Köln Bonn. Dort wurde die Crew medizinisch untersucht und das Flugzeug routinemäßig desinfiziert.

Der Flug fand unter der Federführung des Auswärtigen Amtes statt, welches die Bundeswehr um Hilfe gebeten hatte.

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