CCA-Jäger für die USAF machen Fortschritte - erster Flug mit Waffen

Neue Namen für die autonomen Kampfjets
CCA-Jäger für die USAF machen Fortschritte

ArtikeldatumVeröffentlicht am 25.02.2026
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Die Erprobung der ersten beiden Muster des CCA-Programms der US Air Force (Collaborative Combat Aircraft) für ein autonomes Kampfflugzeug macht weiter Fortschritte. Nun flog die Anduril YFQ-44A erstmals mit Bewaffnung: Sie trug einen Luft-Luft-Flugkörper AIM-120 AMRAAM zur Verifizierung der Flug- und Struktureigenschaften mit der Außenlast. Dabei handelte es sich um eine Übungsausführung der Lenkwaffe. "Wir verfolgen denselben detaillierten Ansatz, der auch bei allen anderen Flugzeugentwicklungsprogrammen zur Validierung der strukturellen Leistungsfähigkeit, der Flugeigenschaften und der sicheren Trennung zum Einsatz kommt", erklärte General Ken Wilsbach, Stabschef der Luftwaffe. "Dadurch wird sichergestellt, dass die CCA vor ihrem künftigen Einsatz sicher mit inerten Waffen ausgerüstet werden kann."

Das Konkurrenzmodell YFQ-42A von General Atomics trägt seine Bewaffnung dagegen im internen Waffenschacht. Vor kurzem veröffentlichte der Hersteller auch den Namen seines Loyal-Wingman-Projekts: Das Fluggerät heißt nun Dark Merlin nach der Falkenart mit dunklem Gefieder. Noch in diesem Jahr will das Pentagon den Sieger der ersten Phase des CCA-Vorhabens bekannt geben.

Northrop Grumman CCA-Drohne YFQ-48A am Boden
Northrop Grumman

Zweite Phase läuft

Unterdessen hat die USAF das Unternehmen Honeywell mit der Entwicklung eines Triebwerks für die zweite CCA-Generation und andere unbemannte Systeme beauftragt. Der Prototyp soll auf dem Antrieb SkyShot 1600 aufbauen. Diese Familie liefert einen Schub von 3,55 bis 12,46 Kilonewton.

Für die zweite Phase hat auch Northrop Grumman seinen YFQ-48A-Entwurf in Stellung gebracht, der jetzt den neuen Namen Talon Blue trägt. Damit dürfte die Firmenführung auf die beiden Northrop-Produkte T-38 Talon und Tacit Blue, einen Stealth-Versuchsträger, anspielen.