in Kooperation mit

Deutsch-französischer Ministerrat

Europäische Drohnenentwicklung geplant

Beim 17. Deutsch-Französischen Ministerrat in Berlin wurde die Absicht bestätigt „gemeinsam mit Italien …im Zeitraum 2020 bis 2025 eine neue Generation europäischer Drohnen zu entwickeln“.

Damit kommt ein von Airbus Defence & Space, Alenia Aermacchi und Dassault Aviation seit Juni 2013 gefordertes Programm für ein „MALE 2020" ein Stück voran. Es wird nun erwartet, dass die drei Regierungen auf der Paris Air Show im Juni eine „technische Vereinbarung“ unterzeichnen, um eine „erste Studie“ zu beginnen, die aus Sicht von Dassault „ein paar Dutzend Millionen Euro" kosten wird.

Den drei Firmen geht es darum, Entwicklungskapazitäten und Know-how im Militärflugzeugbereich zu erhalten. Sie versprechen ein System, dessen Leistungen deutlich über denen aktueller Muster wie der MQ-9 Reaper liegen. Die MALE 2020 soll auch bewaffnungsfähig sein. „Kritische Anforderungen im Zusammenhang mit der Zertifizierung“ sollen von Anfang an berücksichtigt werden.

Die Verteidigungsminister Deutschlands und Frankreichs teilten am Dienstag in Berlin zudem mit, man werde die bestehende Kooperation im Weltraum auf den Bereich der Satellitenbeobachtungsfähigkeiten der neuen Generation (CSO und SARah) ausweiten. Eine Vereinbarung über die technischen Details soll bis Juni unterzeichnet werden, um Deutschland den Zugang zu dem im Aufbau befindlichen CSO System und Frankreich den Zugang zu den Kapazitäten des Radarsystems SARah zu gewähren. Auf der Grundlage dieser Vereinbarung wird der gemeinsame Start eines dritten CSO Satelliten initiiert, um die Systemleistung insgesamt zu verbessern.

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