In den 80er Jahren suchte die US Navy einen Nachfolger für die als fliegende Kommandostände verwendeten EC-130Q Hercules. Im Fall einer Krise oder eines Krieges sollten die Spezialflugzeuge aufsteigen und die Führung übernehmen – daher auch die Bezeichnung TACAMO: Take Charge and Move out. Die Wahl fiel am 29. April 1983 auf einen Vorschlag von Boeing – das Unternehmen hatte den einzigen Kandidaten ins Rennen geschickt.
Kilometerlange Antennen
Die Hauptaufgabe der E-6A lag in der Kommunikation mit den strategischen Trident- und Poseidon-U-Booten der US Navy. Damit die Signale auch zu den untergetauchten Gefährten durchdringen, verfügt die Mercury über zwei Antennen in Form von ausrollbaren Kabeln. Im Heck ist die kürzere VLF-Antenne (Very Low ...





